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E-Commerce-Trends 05.11.15 Asos führt deutsche Versandflatrate ein

Asos bietet ab sofort für 20 Euro Jahresgebühr unbegrenzte Next-Day-Lieferung, Privalia verkauft Dress-for-less an das Management, Lesara versechsfacht den Umsatz und Otto belebt Yourhome neu.

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- NEWS -

Der britische Online-Modehändler Asos beliefert Kunden seines deutschen Webshop-Ablegers ab sofort am nächsten Tag - und startet dafür den "Premier Delivery Service". Für 20 Euro jährlich wird den Kunden eine unbegrenzte Anzahl von Lieferungen am nächsten Tag garantiert. >>>Textilwirtschaft.de

Das Online-Designermode-Outlet Dress-for-less hat einen neuen Besitzer. Die spanische Mutterfirma Privalia hat das Unternehmen an das aktuelle Management-Team unter dem Vorsitz des bisherigen Geschäftsführers Antonio Gonzalo abgegeben. Zum Kaufpreis wurde nichts bekannt. >>>Textilwirtschaft.de

Der Online-Mode-Discounter Lesara meldet für sein zweites Geschäftsjahr von November 2014 bis Oktober 2015 Umsätze im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Das bedeutet eine Versechsfachung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Kundenstamm verfünffachte sich auf 750.000 aktive Verbraucher. >>>Textilwirtschaft.de

Otto arbeitet an der Rückkehr des Online-Einrichtungsshops Yourhome, dem das Unternehmen vor fünf Jahren den Stecker gezogen hatte. Exciting-Commerce-Blogger Jochen Krisch erinnert die Taktik an About You, der das frühe Aus von Yalook kompensieren müsse. >>>Exciting Commerce

Der Online-Reifenhändler Tirendo startet mit neuer Werbeagentur (Grey Berlin) und altem Testimonial (Sebastian Vettel) eine surreale TV-Kampagne. Mit einem knapp eineinhalbminütigen Video unter dem Motto "Wrong Direction? Right Tyres" soll vermittelt werden, dass man mit Reifen von Tirendo immer sicher fährt - auch rückwärts. Die Kosten für den Auftritt kann sich Tirendo-Mutter Delticom locker leisten. Weil sich das Umsatzwachstum im Oktober nach eigenen Angaben beschleunigt hat, wurde die Umsatzprognose von bislang rund 500 auf 530 bis 540 Millionen Euro angehoben. >>>Horizont.net / Neuhandeln.de

Neustart von Eatfirst.de: Wie schon länger gemunkelt und jetzt offiziell bestätigt wurde, können Berliner ab sofort bei dem Online-Restaurant von Spitzenköchen kreierte Abendessen bestellen. Statt zwei Gerichten, die fertig gekocht geliefert werden, steht nun eine breite Speisekarte zur Auswahl. Kunden wählen ihr Abendessen und erhitzen es dann zuhause. >>>Pressemitteilung

Die Stadt Langenfeld will sich im Spannungsfeld zwischen Großstädten und dem Internet neu aufstellen. Die Vision von Citymanager Jan-Christoph Zimmermann und dem Innovations-Team von gmvteam ist es, dass Handel nicht länger nur der Versorger vor Ort sein soll, sondern mit innovativen Dienstleistungen und Aktionen Kunden ins Geschäft lockt - als Erlebnisanbieter. Digitale Medien, soziale Netzwerke und moderne Technik sollen helfen, das Konsumverhalten des Kunden zu erkennen und gezielt darauf zu reagieren. >>>RP Online

Die Stadt Attendorn ist in ihrem digitalen City-Marketing schon einen Schritt weiter und hat das Attendorner Webkaufhaus gelauncht. 34 Händler mit 2.600 Artikeln sind zum Start dabei. >>>Onlinehaendler-News.de

Amazon bringt seinen Musik-Streaming-Dienst Amazon Prime Music nach Deutschland. In Kürze sollen Prime-Nutzer auf eine Million Songs und Playlists zugreifen können. >>>t3n.de

Karstadt verliert den Worten von Karstadt-Chef Stephan Fanderl zufolge nur noch in zehn Filialen Geld. Alle anderen lieferten wieder ein positives Ergebnis. Der Retail-Umsatz soll perspektivisch von aktuell knapp drei Milliarden Euro auf einen zweistelligen Milliarden-Betrag mehr als verdreifacht werden. >>>Textilwirtschaft.de

Ein Hemdenshop mit namhaften Marken wie Eterna, Olymp oder Seidensticker steht zum Verkauf. Der Umsatz liegt bei 800.000 Euro pro Jahr, das Ebitda bei ca. 140.000 Euro. 80 Prozent des Umsatzes werden mit Stammkunden generiert. In den Shop integriert ist auch ein Änderungsservice, Mongrammstickerei und ein Konfigurator für Maßhemden. >>>Shopanbieter.de

- INTERNATIONAL -

Der selbsternannte Amazon-Rivale Jet.com zählt drei Monate nach dem Launch bereits eine Million Kunden. Die Grenze wurde vor zwei Wochen geknackt, als Jet.com die jährliche Mitgliedsgebühr strich. Im Schnitt würden Kunden beim ersten Kauf fünf bis sechs Produkte ordern. Durch den gamifizierten Verkaufsansatz würde man weitaus höhere Warenkörbe generierten als der Rest der Branche. Bei einzelnen Handelspartnern trägt Jet.com schon jetzt fünf Prozent der Gesamtumsätze bei. Den Investoren gefallen die Zahlen. Eine neue Finanzierungsrunde in Höhe von 500 Millionen US-Dollar unter der Leitung von Fidelity Investments steht Unternehmensangaben zufolge kurz vor dem Abschluss. >>>Internet Retailer

Chanel startet in den USA einen Online-Shop für Sonnenbrillen. Er soll der Vorgeschmack des kompletten Chanel-Webshops sein, der 2016 online gehen soll. >>>Welt.de

Der französische Elektronikversender Pixmania hat ein Sanierungsverfahren beantragt. In den kommenden sechs Monaten sollen vor allem die Kosten des Online-Händlers reduziert und so das Geschäft saniert werden. >>>Neuhandeln.de

Expedia hat den Airbnb-Konkurrenten HomeAway für 3,9 Milliarden US-Dollar übernommen. Das Unternehmen listet mehr als eine Million Unterkünfte aus 190 Ländern. >>>TechCrunch.com

Neiman Marcus erweitert seine Online-Lookbooks um Kauffunktionalitäten. Zu diesem Zweck nutzt der Luxusmodehändler die Rich-Media-Marketing-Plattform von Zmags Creator. Erste Tests ergaben vielversprechendene Customer-Engagement-Werte. >>>Retailing Today

Der chinesische E-Commerce-Betreiber JD.com klagt gegen seinen Konkurrenten Alibaba. Stein des Anstoßes ist eine Klausel von Alibaba, wonach Handelspartner besondere Deals nur exklusiv auf der Alibaba-Site durchführen dürften. Vor dem kommenden "Singles Day" kosten derartige Klauseln der Konkurrenz Umsatz. >>>e-commercefacts.com

Uniplaces erhält in seiner Series A-Finanzierungsrunde insgesamt 24 Millionen US-Dollar. Das gab das Start-up aus Lissabon auf der Tech-Konferenz Web Summit in Dublin bekannt. Hauptinvestor ist demnach Atomico, daneben investieren auch mehrere Privatinvestoren in den Online-Marktplatz, der die Vermittlung von Studentenunterkünften anbietet. >>>Internetworld.de

- BACKGROUND -

Service-Fail: Online-Dienstleister sind auf Fehler im System nicht gut eingerichtet, zeigt die Kolumne "Werner knallhart" der "Wirtschaftswoche". >>>Wiwo.de

Mobile Commerce: Was in Sachen Mobile Pflicht ist und was Kür, hat Etailment in einem Whitepaper zusammengetragen. >>>Etailment.de

China-Expansion: Nach wie vor ist der chinesische Markt für viele Unternehmen größtenteils unerschlossen. Doch das Potenzial ist weiterhin riesig. Payment-Dienstleister PPRO hat drei Haupt-Herausforderungen für deutsche E-Commerce-Händler beim Gang nach China zusammengestellt. >>>OnetoOne.de

- ZAHL DES TAGES -

300 Player kontrollieren 70 Prozent des B2B-E-Commerce-Marktes in den USA, zeigen aktuelle Zahlen von "Internet Retailer". Zu den größten Akteuren im Online-B2B-Handel jenseits des großen Teiches zählen Boeing im Bereich Flugzeugtechnik, General Motors im Autosektor, Johnson & Johnson im Bereich Pharmazie und General Electric bei Haushaltsgeräten. >>>b2bseller.de

- GEHÖRT -

"Der Einzelhandel braucht den raschen und flächendeckenden Ausbau der Versorgung mit Breitband. Besonders in ländlichen Regionen ist hier noch viel zu tun."
HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp sieht zu langsame Verbindungen als häufigen Grund für Kaufabbrüche beim Kunden. Und auch der stationäre Handel benötige Breitband, um Kartenzahlungen abzuwickeln oder innovative, digitale Technologien im Laden einsetzen zu können. Gemeinsam mit zwölf weiteren Wirtschafts- und Internetverbänden schrieb der HDE daher einen Brief an Kanzleramtsminister Peter Altmaier. >>>Pressemitteilung

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