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E-Commerce-Trends Amazons Marktplatz-Umsatz in Deutschland ist kleiner als gedacht

Shutterstock / Vasin Lee
Shutterstock / Vasin Lee

Amazons Marktplatz-Umsatz in Deutschland ist kleiner als gedacht, Volkswagen setzt auf E-Commerce, MediaMarkt berät mit dem Google-Assistant beim Fernsehkauf, Melitta steigt bei Roastmarket ein und Halle glaubt an Atalanda.

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- NEWS -

Marktplatz-Brutto-Umsatz von Amazon.de entspricht 10,25 Milliarden Euro: In einer E-Mail an seine Händler verriet Amazon Deutschland - vermutlich unbeabsichtigt - Informationen, die Rückschlüsse auf den Gesamt-Umsatz der deutschen Marketplace-Händler erlauben. Demnach werden rund 27 Prozent der deutschen E-Commerce-Umsätze auf Amazon.de erwirtschaftet - und damit deutlich weniger als bislang vermutet. >>>Internetworld.de

Wie Volkswagen seine Marke neu ausrichtet: Das Marketing von VW digitalisiert sich. Eine neue globale Website mit E-Commerce-Funktion ist geplant. Die Macher erklären die Konsequenzen für Kunden und Konzern. >>>Handelsblatt.com

MediaMarkt lässt den Google-Assistant den passenden Fernseher finden: Der Einsatz von Sprachassistenten ist in der Multichannel-Strategie von MediaMarkt ein wichtiger Baustein. Ab sofort gibt es einen weiteren Service über den Google Assistant: Nutzer können jetzt mit dem TV-Produktberater mittels Sprachsteuerung den für sie optimalen Fernseher finden. Dabei hilft der digitale Berater mit gezielten Fragen das passende Geräte herauszufiltern. Im Anschluss kann man sich mittels Sprachbefehl mit dem MediaMarkt Onlineshop verbinden lassen. >>>Pressemitteilung

Melitta investiert in Roastmarket: Der Frankfurter Shop für Kaffeebohnen und Zubehör hat einen neuen Investor an Bord. Melitta übernimmt eine Minderheitsbeteiligung. >>>Gründerszene.de

So will Forstify den Rohholzhandel digitalisieren: Digitale Handelsplattformen haben schon einige Branchen umgekrempelt. Nach dem Holz-Vermarktungsverbot für die Landesbetriebe will das Start-up „Forstify“ das nun im Forstbereich angehen. Und hat ein dickes Brett zu bohren. >>>f3.de

Die Marktplatz-Strategie von Limango: Der Shopping-Club Limango bietet seit über zehn Jahren nun schon täglich neue Verkäufe von Aktionsware, die nur für kurze Zeit verfügbar ist. Zusätzlich gibt es bei der Otto-Tochter aber nun auch Produkte, die dauerhaft verfügbar sind. Möglich macht das ein neuer Marktplatz, über den Handelspartner bei Limango verkaufen können. Über die Gründe spricht jetzt Marktplatz-Manager Christian Keller. >>>Neuhandeln.de

Wisag arbeitet am Vertrieb per E-Commerce: Der Frankfurter Gebäude- und Facility-Manager Wisag will ein digitales Ökosystem für das Facility-Management entwickeln. Über das Portal sollen dann aufeinander abgestimmte Leistungspakete, z.B. Heizungswartung, bestellbar sein. Kooperationen mit anderen Facility-Managern sind nicht ausgeschlossen. >>>Immobilien-Zeitung.de

Halle glaubt an Atalanda: Die Stadt Halle will den stationären Handel mit dem Online-Handel verknüpfen und die lokalen Händler so vor dem Aussterben bewahren. Die technische Grundlage kommt von Atalanda. Die Stadt unterstützt das Projekt. >>>MZ-Web.de

Was macht eigentlich Stylight: Stylight ist eine Aggregationsplattform, auf der User Produkte von Online Shops von Retailern und Marken finden. Diese profitieren vom zusätzlichen Traffic und können sich Amazon-unabhängige Reichweiten aufbauen. CEO Julian von Eckartsberg erklärt das Modell. >>>Internetworld.de

- INTERNATIONAL -

Amazon kauft mehr Flugzeuge für Prime Air: Um Bestellungen noch schneller zustellen zu können, investiert Amazon ins Luftfrachtgeschäft. Künftig sollen 70 Maschinen für den E-Commerce-Riesen fliegen. >>>CNet.com

Prada kooperiert mit JD.com: Der italienische Luxusmodekonzern Prada SpA forciert die Online-Expansion in China. Dabei helfen soll eine Partnerschaft mit dem E-Commerce-Giganten JD.com. Im Rahmen der Kollaboration eröffneten die Italiener zum Wochenbeginn eigene Online-Shops der Konzernmarken Prada, Miu Miu und Car Shoe auf der digitalen Handelsplattform. >>>Fashion United

Österreich macht Uber das Leben schwer: Seit Jahren fordern Taxiunternehmen in Österreich, dass für Taxi und Mietwagen die gleichen Regeln gelten - vor allem zur Preisfindung. Während für Taxis fixe Tarife vorgegeben waren, durften die Akeure im Mietwagengewerbe ihre Preise indivdiduell bestimmen. Das wird nun anders - zum Leidwesen von Uber. >>>derStandard.at

- BACKGROUND -

Facebook will digitale Weltwährung etablieren: Facebook will seinen Einfluss für eine weltverändernde Neuerung nutzen - eine globale Digitalwährung. Dabei versichert das Online-Netzwerk, dass es keinen Zugang zu Finanzdaten der Nutzer haben wird. >>>Internetworld.de

Das sind die Top-10-Online-Möbelhändler in Deutschland: Immer mehr Kunden kaufen mittlerweile ihre Möbel im Internet ein. Internetworld.de zeigt die zehn Online Shops, die laut der E-CommerceDB.com von Statista bei Usern besonders beliebt sind. Das Ranking orientiert sich dabei am Umsatz der Händler, der mit Möbeln und Haushaltswaren in Deutschland 2018 erwirtschaftet wurde. >>>Internetworld.de

Kartellbeschwerde gegen die Deutsche Post: Dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels stößt die Portoerhöhung auch für Büchersendungen sauer auf. Dies gefährde die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittelgroßen Buchhandlungen und Verlage. >>>Internetworld.de

Ist die eBay-Garantie rechtssicher: Die Garantie ist ein verbreitetes Thema in Abmahnungen: Oftmals geht es um fehlende oder unvollständige Garantiebedingungen. Aber auch die sogenannte Ebay-Garantie hat durch ihre Gestaltung Online-Händler beschäftigt. Nun wurde sie überarbeitet – aber kann sie jetzt auch rechtssicher genutzt werden? >>>Onlinehaendler-News.de

- ZAHL DES TAGES -

73,9 Prozent der Frauen, aber nur 62,9 Prozent der Männer schicken regelmäßig im Internet bestellte Ware wieder zurück, zeigt eine Umfrage von Emnid im Auftrag von AskGeorge.com. Häufigster Grund für Retouren sind Qualitätsmängel und Defekte (76,2%). Danach folgen aber schon typische Probleme des Online-Handels. Unpassende Produktgrößen (58,2%), unerwartetes Aussehen (26,4%) und nicht korrekt beschriebene Funktionen (22,3%) werden gleich danach genannt. >>>Presseportal

- GEHÖRT -

"Wir empfehlen, dass Betreiber von Online-Plattformen verpflichtend prüfen müssen, ob die dort angebotenen Elektro- und Elektronikprodukte, Batterien sowie Verpackungen von den Anbietern ordnungsgemäß registriert sind."

Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes, will Produkten aus Ländern außerhalb der EU (Drittländer), die nicht immer konform mit EU-Regelungen im Umwelt- und Gesundheitsbereich sind, den Garaus machen und dafür die Marktplätze selbst vor den Karren spannen. >>>Sonnenseite.com

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