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E-Commerce-Trends 27.11.14 Amazon verabschiedet sich von Niedrigstpreisen

Amazon setzt nicht mehr nur auf den Preis, um beim Kunden zu punkten, Zalando erfreut die Börsianer, Stylebop will die 100-Millionen-Euro-Umsatzgrenze knacken und Redcoon kooperiert mit Sparhandy.

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- NEWS -

Stylebop.com will in diesem Jahr die Umsatzgrenze von 100 Millionen Euro knacken. Pro Jahr versendet das Unternehmen rund 300.000 Pakete in rund 100 Länder in Europa, Asien, Nordamerika, Nahost und Australien. Der Shop sei vom ersten Tag an profitabel gewesen und jährlich um 40 bis 50 Prozent gewachsen, so Geschäftsführer Mario Eimuth gegenüber WWD. >>>Textilwirtschaft.de

Zalandos Zahlen für das dritte Quartal wirkten sich positiv auf den Aktienkurs aus. Dieser schnellte erstmals seit der Erstnotierung wieder über den Ausgabepreis und notierte bis zu 11,4 Prozent im Plus. >>>Wiwo.de

Redcoon und Sparhandy.de wollen im Rahmen einer langfristig angelegten Kooperation Mobilfunk- und Surfverträge inklusive Hardware über Redcoon.de vermarkten. Sparhandy stellt der Media-Saturn-Tochter dafür die Einbindung der selbstentwickelten Shopttechnologie zur Verfügung. Auch die Logistik und das Fulfillment übernimmt Sparhandy. >>>The Hypertimes

Douglas will im zweiten Halbjahr 2015 als reine Parfümerie-Kette aufs Börsenparkett zurückkehren. Davor müssen die Altlasten weg. Für Thalia soll die australische Investmentbank Macquarie einen Käufer finden, hat die Nachrichtenagentur Reuters von zwei Insidern erfahren. >>>Wiwo.de

Amazon hat seine Deadline für den pünktlichen Standardversand für Weihnachten definiert. Am 21. Dezember um Mitternacht ist Schluss, Prime-Mitglieder können sich bis 23. Dezember mittags Zeit lassen. Wer bis zum 24. Dezember, sechs Uhr morgens braucht, erhält die Lieferung per Evening-Express bis 14.00 Uhr an Heiligabend. Dies gilt allerdings nur für Produkte, die mit Evening-Express-Angebot gekennzeichnet sind - und auch nur für Einwohner von Berlin, Frankfurt, München, Stuttgart, Köln sowie den meisten Städten im Ruhrgebiet. >>>Internetworld.de

Der Online-Geschenkeshop Mydays startet zum Weihnachtsgeschäft einen Pop-up-Store im 4010 Telekom Shop in Berlin Mitte. Die Hauptstadtbewohner will der Anbieter mit speziellen Rabatten auf Geschenke in das Geschäft locken. >>>Internetworld.de

Den britischen Elektronikhändler AO hat die Expansion nach Deutschland 3,3 Millionen Pfund gekostet, ist den aktuellen Halbjahreszahlen für das laufende Geschäftsjahr zu entnehmen. Die Investition hat sich aber offenbar gelohnt. Das Geschäft mit weißer Ware laufe "nach Plan" und das Kundenfeedback sei "ermutigend". >>>Neuhandeln.de

- INTERNATIONAL -

Amazon reduziert seine aggressive Preispolitik. Inzwischen analysiert der E-Commerce-Riese ganz genau, wo der niedrigste Preis die beste Strategie ist und wo schnellere Lieferung, Gratisversand, besseres Image oder höhere Verfügbarkeiten reichen, schreibt das US-Fachblatt "Internet Retailer" und zitiert verschiedene Preis-Monitoring-Dienste. Allerdings würden die großen Handelsketten nun ihrerseits Amazon jagen und den E-Commerce-Granden im Preis unterbieten. >>>Internet Retailer

Macy's (I) streckt am Black Friday seine Fühler auch nach Großbritannien aus. UK-Shopper können die Schnäppchen der US-Warenhauskette online ordern, spezielle Promotion-Codes bieten weitere 20 Prozent Rabatt. Die Versandgebühren betragen allerdings ab einer Bestellhöhe von 100 US-Dollar noch immer elf US-Dollar. >>>Independent

Macy's (II) plant eine große Video-Kampagne auf Facebook. Jede weibliche, amerikanische Facebook-Nutzerin über 21 soll an Thanksgiving mit einem Werbeclip der US-Warenhauskette konfrontiert werden. Wer mit diesem Video interagiert, wird an den darauffolgenden Tagen mit weiteren Spots beglückt. >>>Internet Retailer

Twitter bietet über "Twitter Offers" jetzt auch Promotions an, die in den Läden eingelöst werden können. Kunden können die Rabatte direkt über ihre Kreditkarte einlösen, ohne das Vorzeigen eines Coupons oder eines Zahlencodes. >>>Mediapost.com

Der Marktplatz für stationäre Luxus-Modeboutiquen, Farfetch, will Kunden mit einem aus mehreren Teilen bestehenden Farfetch-Märchen zum Kaufen animieren. Jeden Mittwoch wird ein neues Kapitel enthüllt - als Film und in Bildern. Die gezeigten Produkte können online geordert werden. >>>Luxury Daily

Der afrikanische Online-Händler Jumia aus der Rocket-Internet-Familie bekommt in einer Finanzierungsrunde 120 Millionen Euro. Damit wird das Start-up mit knapp einer halben Milliarde Euro bewertet. >>>Internetworld.de

- BACKGROUND -

Web-Weihnachten: Nur wenige Wochen bleiben Online-Händler für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft. In dieser Zeit darf nichts schief gehen. INTERNET WORLD Business zeigt, wann was über welche Endgeräte gekauft wird. >>>Internetworld.de

- ZAHL DES TAGES -

58 Prozent der deutschen Online-Käufer haben bislang bei höchstens drei verschiedenen Shops bestellt. zwei Drittel stöbern auch lieber in bekannten Webshops als neue auszuprobieren. Das zeigt die Studie "Black Box Online Shopping" des Marktforschungsunternehmens Konzept & Markt, für die mehr als 8.000 Interneteinkäufer repräsentativ befragt wurden. Bei der Suche nach Produkten werden bevorzugt Google, Amazon und eBay angesteuert. Daneben spielen nur noch Spezialanbieter eine Rolle. Click & Collect ist für weniger als der Hälfte der Befragten interessant. >>>Pressemitteilung

- GEHÖRT -

"Oh, das geht nicht, wir können nur nach Deutschland liefern."

Wer bei Louis Vuitton im Münchner Flagshipstore eine Tasche personalisieren und anschließend nach Österreich liefern lassen möchte, scheitert grandios. Der Weltkonzern, der Produkte in seiner Zentrale in Paris personalisiert, hat seine internationale Omni-Channel-Strategie noch nicht im Griff. >>>Leser-Mail

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