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E-Commerce-Trends 03.11.17 Amazon stellt in einigen US-Regionen Amazon Fresh ein

Amazon schließt seine Amazon-Fresh-Services in einigen US-Regionen, Auto1 lässt sich ein bisschen in die Karten gucken, die Online-City-Wuppertal erwirtschaftet 1.300 Euro Umsatz - pro Monat und die Opodo-Mutter eDreams steht zum Verkauf.

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- NEWS -

Auto1: Das Gebrauchtwagenportal, das unter anderem die Plattform WirkaufendeinAuto.de betreibt, hat sein erstes Zeitungsinterview gegeben. 800.000 Kunden und über 35.000 Handelspartner wurden bereits gewonnen. Allein seit Jahresbeginn 2017 wurden 330.000 Autos umgeschlagen. 2016 wurde ein Umsatz von 1,5 Mililarden Euro erzielt. „Aus einem Unikat wird ein Datensatz und dadurch ein grenzübergreifend handelbares Gut“, erklärt Mitgründer Hakan Koç das Prinzip. „Durch diese technologische Vernetzung von Käufern und Verkäufern verknüpfen wir den europäischen Automobilhandel.“ Was sich mit Datenanalyse alles machen und bewegen lässt, haben die Gründer bei ihren alten Arbeitgebern Groupon und Home24 gelernt. >>>Handelsblatt.com (Premium)

Online-City-Wuppertal: Über den lokalen Online-Marktplatz werden monatlich gerade einmal zwischen 1.000 und 1.300 Euro Umsatz erzielt - von allen 60 Händlern zusammen. Und obwohl das Projekt in Fachkreisen riesige Wellen schlug, liegt der Bekanntheitsgrad der Online-City in Wuppertal selbst bei gerade einmal drei Prozent. Jetzt soll viel mehr Werbung gemacht werden. Das Land NRW fördert das Projekt bis Juli 2019 mit weiteren 350.000 Euro. >>>WZ.de

Rocket Internet: Dem Aktienkurs von Rocket Internet hat der Börsengang der Tochter Hello Fresh nichts genutzt, ebenso wenig wie das Rückkaufprogramm – weil der Chef Oliver Samwer Anlegern keine Vision für die Zukunft bietet. >>>Handelsblatt.com

Ebay: Der Online-Marktplatz startet vor Weihnachten eine Social-Media-Kampagne. Zwei Familien durften für 800 Euro die Wohnung weihnachtlich dekorieren. Im Netz darf abgestimmt werden, welche Familie die Aufgabe besser gelöst hat. >>>Lead Digital

Spreadshirt: Ab sofort nutzt der Leipziger Online-Händler nach eigenen Angaben auch den französischen Online-Marktplatz Cdiscount als zusätzlichen Verkaufskanal. Insgesamt ist das E-Commerce-Unternehmen für bedruckte Kleidung und Accessoires damit auf neun externen Marktplätzen präsent – in Frankreich neben Cdiscount auch bei Amazon. Der weltweite Ausbau des Vertriebsnetzes sei ein wichtiger Teil der Wachstumsstrategie, teilen die Leipziger mit. >>>Versandhausberater

- INTERNATIONAL -

Amazon: Der E-Commerce-Riese stellt in mindestens fünf Regionen in New Jersey, Pennsylvania, Delaware, Maryland und Kalifornien seinen Lebensmittellieferdienst Amazon Fresh ein. Die Kunden wurden darüber in einer E-Mail informiert. In anderen Metropolen wie New York City, Boston, Chicago, Philadelphia und Los Angeles sollen aber weiterhin frische Lebensmittel ausgeliefert werden, betonte eine Sprecherin. Weitere Angaben zu Gründen gab es wie gewohnt nicht. Die Übernahme von Whole Foods soll mit der Entscheidung nicht zusammenhängen. >>>Recode.net

eDreams: Die spanische Opodo-Mutter stellt sich zum Verkauf. Investor Permira, der den Online-Anbieter 2010 für 350 Millionen Euro übernommen hatte und dafür auch den Flugticket-Verkäufer Opodo zukaufte, hat angesichts hoher Verluste, Gewinnwarnungen und Meldungen über Kundenabzocke die Geduld verloren. >>>Handelsblatt.com (Premium)

Alibaba: Der chinesische E-Commerce-Riese hat seinen Konzernumsatz im vergangenen Quartal um fast zwei Drittel auf 55,1 Milliarden Yuan (7,3 Milliarden Euro) gesteigert. Der Gewinn war mit 17,7 Miliarden Yuan mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. 84 Prozent der Konzerneinnahmen macht der Online-Angel aus. Lichtblicke lieferte aber auch die Cloud-Computing-Sparte. >>>Wiwo.de

Stitch Fix: Warum spricht eigentlich alle Welt über den US-amerikanischen Modeversender? Weil das Unternehmen basierend auf AI monatlich hochgradig personalisierte Pakete mit Kleidungsstücken verschickt. Nach eigenen Angaben kaufen mehr als 80 Prozent der rund zwei Millionen Kunden innerhalb von 90 Tagen ein zweites Mal. Ein Drittel gibt 50 Prozent seines gesamten Kleidungsbudgets bei Stitch Fix aus. >>>Shopanbieter.de

Amazon: Der E-Commerce-Riese hat sich drei Webdomains gesichert, die in Verbindung mit Kryptowährungen stehen. Der Onlinehändler löste damit Spekulationen über eine mögliche Akzeptanz des Zahlungsmittels auf seiner Plattform aus. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)

Amazon: Die Bewerbungsfrist für das zweite Amazon-Hauptquartier ist beendet und schon gehen die Spekulationen los, welche Stadt in den USA wohl die Glückliche sein wird, Jeff Bezos und Co. in Zukunft beherbergen zu können. Die Metropole New York könnte der mögliche Sieger sein. >>>Amazon Watchblog

- BACKGROUND -

Fake-Shops: In einem Zeitraum von nur zwei Monaten – zwischen Dezember 2016 und Januar 2017 – haben laut einer Studie des Amtes der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) mehr als 27.000 Online-Shops in Deutschland, Schweden, Großbritannien und Spanien mutmaßlich markenrechtsverletzende Waren vertrieben. Das heißt: Anstatt der Adidas-Sneakers, der Rolex oder dem Tiffany-Armreif erhalten Kunden billige Plagiate oder keine Ware. >>>Handelsblatt.com

Amazon: In den vergangenen Wochen hat Amazon Änderungen an seinem Design getestet. Vor allem der Prime-Bereich wird einige Änderungen erfahren und auch für Händler hält der Onlineriese einige Neuerungen bereit. >>>e-commerce-blog.de

Online-Lebensmittelhandel: Eine Befragung von trnd und Territory Bestseller unter 10.000 deutschen Verbrauchern zeigt: Gerade einmal 20 Prozent haben online bereits frische Lebensmittel gekauft. Die Hälfte der Nicht-Nutzer will auch in Zukunft online abstinent bleiben. >>>Absatzwirtschaft.de

Suchmaschinenmarketing: Bevor die Kunden überhaupt Waren bestellen, müssen sie den Online-Shop erst einmal finden. Suchmaschinenoptimierung gehört deswegen gerade auch für kleinere Shops zum Pflichtprogramm. Aber wonach suchen die Kunden? Kostenlose Werkzeuge helfen bei der Recherche von passenden Keywords. >>>Etailment.de

Online-Einkaufsverhalten: Durchschnittlich 26 Prozent ihrer Einkäufe tätigen die Deutschen im Netz. Jeder fünfte Bundesbürger erledigt sogar mehr als die Hälfte seiner Besorgungen online. Nur sieben Prozent kaufen überhaupt nicht im Internet ein. Regional gibt es Unterschiede: Deutschlands Online-Shopping-Könige leben in Hessen - und dort speziell in der Banken-Metropole Frankfurt am Main. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Postbank-Studie "Der digitale Deutsche und das Geld“. >>>Lead Digital

- ZAHL DES TAGES -

76 Prozent der Deutschen kennen den Black Friday, 58 Prozent den Cyber Monday, zeigt eine Umfrage von Shoop. Damit haben die Aktionstage gegenüber 2015 deutlich an Bekanntheit in Deutschland zugelegt. >>>e-commerce-magazin.de

- GEHÖRT -

"Für viele Unternehmen ist Brand und Commerce ein Widerspruch, für mich gehört das zusammen.“
Christian Möhring, Web & Digital Manager bei Ikea, ist von der digitalen Kundenansprache fasziniert. >>>Adzine.de

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