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E-Commerce-Trends 04.04.17 Amazon startet B2B-Marktplatz in UK

Zalando investiert in die Erforschung der digitalen Zukunft, die Otto Group trennt sich von Ratepay, SportScheck will zum Ökosystem werden und Amazon launcht seinen B2B-Marktplatz in Großbritannien.

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- NEWS -

Zalando: Im „Einstein Center Digital Future“ soll die Zukunft digitaler Infrastruktur, Industrie und Services, digitaler Gesellschaft und Digital Health erforscht werden. Das zunächst auf sechs Jahre angelegte Projekt wird von sechs Universitäten, acht Forschungsinstituten, zwei Ministerien, dem Land Berlin und 20 Unternehmen wie SAP, Intel, Zalando oder die Deutsche Telekom unterstützt. Insgesamt sollen knapp 40 Millionen Euro investiert werden. >>>Gründerszene.de

Deutsche Bank: Die Deutsche Bank beteiligt sich an dem Finanz-Startup Trust Bills. Über den elektronischen Marktplatz können Unternehmen Forderungen verkaufen. Auch die DZ Bank ist mit 25 Prozent an Trust Bills beteiligt. >>>Handelsblatt.com

Otto Group: Die Hamburger verkaufen nach Yapital auch ihren Payment-Dienstleister Ratepay an Advent International und Bain Capital Private Equity. Ratepay soll als eigenständige Marke weitergeführt undin die Payment-Service-Provider-Plattform von Concardis integriert werden. >>>per Mail

SportScheck: Der Sportfachhändler will im Internet zum Ökosystem für Sport werden. Dazu integriert das Unternehmen auch Drittanbieter, die im Namen und auf Rechnung von SportScheck verkaufen. Darüber hinaus sollen Sortimente im Online-Shop kundenorientierter dargestellt werden. Auch die Wort- und Bildsprache soll sich Mitte des Jahres verändern. >>>Neuhandeln.de

Weg.de: Das Online-Reiseportal startet mit neuem Claim und neuem Logo ins Reisejahr 2017. Die TV-Spots stellen Helden des Alltags vor und thematisieren das Grundrecht auf Urlaub. Das Motto: „Weg sein muss sein.“ >>>per Mail

Gerry Weber: Das internationale Mode- und Lifestyleunternehmen lässt sich von der Hamburger Digitalagentur superReal einen neuen Online-Auftritt inklusive Online-Shops für die Marken Gerry Weber, Taifun und Samoon bauen. Darüber hinaus soll der übergreifende Webshop „House of Gerry Weber“ überarbeitet werden. Alle vier Shops werden mit einem übergreifenden Warenkorb verbunden. >>>per Mail

Amazon: Der E-Commerce-Riese veranstaltet in Cyber-Monday-Manier in dieser Woche eine „Oster-Angebote-Woche“. Über 10.000 unterschiedliche Angebote mit einem Preisnachlass von bis zu 50 Prozent erwarten die Kunden. Die Angebote sind nicht durchgängig verfügbar, sondern werden immer zu bestimmten Tageszeiten freigeschaltet. >>>Huffington Post

Amazon: Um den Krankenstand in seinen Logistikzentren zu senken, hat Amazon für Mitarbeiter Anwesenheitsprämien ausgelobt. Wer sich seltener krank meldet, bekommt eine Prämie von bis zu zehn Prozent des monatlichen Bruttogehalts. Für Zündstoff sorgt allerdings ein Gruppenbonus. >>>Süddeutsche.de

Adler Mode: Der Modehändler will den Online-Anteil seines vor sieben Jahren gelaunchten Online-Shops von derzeit zwei auf dann zehn Prozent am Gesamtumsatz steigern. Für mehr Online-Erfolg hat der Modehändler, der sich auf die Zielgruppe der Best-Ager ab 45 Jahren konzentriert, in den vergangenen sieben Jahren viele seiner Prozesse digitalisiert und automatisiert. >>>Internetworld.de

Windeln.de: Der Online-Händler für Baby- und Kleinkinderprodukte hat mit der Umstellung des deutschen Online-Shops Windeln.de die Migration aller Windeln.de-Shops auf eine identische Systemlandschaft abgeschlossen. Die einheitliche technologische Basis mit flexiblem Shop und Content-Management-System ermöglicht es, besser auf Kundenwünsche einzugehen, Synergien zu realisieren und IT-Ressourcen zu optimieren. >>>per Mail

Fujifilm: Fujifilm Imaging Products & Solutions hat seinen bisherigen Online-Shop Fujidirekt gründlich überarbeitet und setzt mit dem neuen Auftritt myFujifilm konsequent auf Storytelling. Mit kreativen Ideen rund um die Fotowelt möchte myFujifilm eine junge und trendbewusste Zielgruppe erreichen. >>>Pressemitteilung

- INTERNATIONAL -

Amazon: Nach den USA und Deutschland startet der E-Commerce-Riese sein B2B-Angebot jetzt auch in Großbritannien. In Deutschland soll der Dienst laut „Telegraph“ seit dem Launch vergangenen Dezember bereits 50.000 Kunden bedienen. >>>Telegraph.co.uk

Amazon: Der Online-Handelsriese lässt US-Kunden künftig auch ohne Bank- oder Kreditkarte bezahlen. Über „Amazon Cash“ können Kunden in einem stationären Ladengeschäft einen Barcode vorzeigen und in bar bezahlen. Zu den Handelspartnern zählen CVS Pharmacy, Speedway, Sheetz, Kum & Go, D&W Fresh Market, Family Fare Supermarkets und VG’s Grocery. >>>Chainstoreage.com

Wüsthof: Der Besteckhersteller hat den unautorisierten Vertrieb seiner Produkte über Amazon.com eingeschränkt. Im Juli 2016 gab es noch 350 unautorisierte Händler, jetzt sind es nur noch 25. Die Händler hätten vor allem den Mindestpreis, den der Hersteller verlangt, unterboten. >>>Onlinehaendler-News.de

Delivery Hero: Der Berliner Pizzadienstvermittler verbündet sich in Polen mit dem Schnellrestaurant-Betreiber AmRest. Wie das Berliner Unternehmen am Wochenende mitteilte, übernimmt AmRest 51 Prozent an Delivery Hero Poland. Zu den finanziellen Details des Einstiegs äußerten sich die Unternehmen nicht. >>>Deutsche-Startups.de

- BACKGROUND -

Customer Centricity: Deutsche Unternehmen investieren teils erheblich in neue IT-Lösungen, doch Kundenorientierung bleibt dabei häufig auf der Strecke. Das ist zentrale Erkenntnis einer aktuellen, umfassenden Untersuchung von Hendricks, Rost & Cie. Geschäftsführer Frank Hendricks nimmt kein Blatt vor den Mund: „Käufer verstehen offenbar etwas anderes unter Kundenorientierung als Unternehmen. Unternehmen müssen noch viele Aufgaben meistern, bevor sie sich wirklich als kundenorientiert bezeichnen können.“ >>>Pressemitteilung

SEO: Wenn es um die SEO-Optimierung des Online-Shops geht, wird häufig vieles zu kompliziert gedacht. findet Markus Hövener von der Agentur Bloofusion. Bevor es an Linkaufbau, Content-Produktion, etc. geht, sollte man zunächst ein mal das Fundament, die Webseite selbst, optimieren und optimal umsetzen. Erst wenn das geschafft ist, geht es an das Feintuning für mehr Sichtbarkeit und gute Rankings bei Google. >>>ecommerce-vision.de

KMU: Die Pflege des Onlineshops ist bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) weiterhin meist in der Geschäftsführung angesiedelt. Das geht aus der E-Kix-Befragung des ECC Köln hervor. In deutlich mehr als der Hälfte der kleinen und mittleren Unternehmen mit einem eigenen Onlineshop kümmern sich die Geschäftsführer oder der Inhaber selbst um die Pflege des Onlineangebots. Dieser Wert hat sich seit dem Jahr 2015 nicht verändert. >>>Haufe.de

- GEHÖRT -

"Ich glaube, dass Oliver Samwer, der Impresario dieses Vervielfältigungsvarietés, ein Vertreter des kapitalistischen Illusionismus und Rocket Internet ein Trompe-l’œil ist, das die Dinge größer und anders erscheinen lässt, als sie sind. Obwohl sein Beteiligungspark 100 Start-ups zählen und einen Wert von sechs Milliarden Euro haben soll, schrieb Rocket Internet in den ersten neun Monaten 2016 einen Verlust von 642 Millionen Euro. Alle Zahlen am Boden, wie hingeschmiert.“
Klaus Boldt, Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins "Bilanz" hat mit Vergnügen entdeckt, dass die Rocket-Internet-Aktie mit 15,16 Euro einen neuen Tiefenrekord aufgestellt und seit der Börseneinführung 60 Prozent des Wertes eingebüßt hat. "Das freut mich sehr. Die Verfassung erlaubt mir das", schreibt er. >>>Welt.de

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