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E-Commerce-Trends 13.07.15 Amazon plant deutsche City-Logistik

Amazon wandelt sich vom Distanzhändler zum Nahversorger, McDonald's rüstet sich für M-Commerce, Connox will die Zehn-Millionen-Euro-Umsatzgrenze knacken und Fabletics plant fünf stationäre Läden.

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- NEWS -

Amazon wandelt sich vom Distanzhändler zum Nahversorger und baut in Deutschland eine City Logistik auf. Im Handelsregister wurden die ersten Gesellschaften bereits eingetragen und auch entsprechende Mitarbeiter für den Aufbau lokaler Verteilstationen werden bereits gesucht. >>>Exciting Commerce

McDonald’s rüstet sich für die Smartphone-Bestellung und trennt in seinen Restaurants Bestellung und Abholung. In Österreich ist ein solches System bereits in Betrieb, wann der Deutschland-Start folgt, ist noch nicht bekannt. >>>Wiwo.de

Der Online-Möbelstore Connox.de will im zehnten Jahr seines Bestehens die Umsatzmarke von zehn Millionen Euro knacken. 44 Mitarbeiter sind aktuell unter Vertrag, 300.000 Menschen aus 82 Ländern stehen in der Kundendatei, das Sortiment umfasst 12.000 Artikel von 400 Designmarken. >>>Pressemitteilung

GartenXXL.de und Plus.de vermelden für das vergangene Geschäftsjahr 2014 ein Umsatzplus von 52,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Umsatzbooster waren laut Neuhandeln.de die Expansion nach Österreich und TV-Werbung. Darüber hinaus startete GartenXXL.de auch erst im Herbst 2013. >>>Neuhandeln.de

Babymarkt.de dürfte in diesem Jahr mindestens 60 Millionen Euro Umsatz erzielen, schätzt Exciting-Commerce-Blogger Jochen Krisch nach einem Blick in die jüngsten Tengelmann-Zahlen. Das Unternehmen vermeldet für 2014 ein Umsatzplus von 16,5 Prozent - nach 46,5 Prozent im Vorjahr. >>>Exciting Commerce

Die Online-Apotheke MyCare.de startet eine neue Kampagne und verzichtet auf ihr langjähriges Testimonial Andrea Sawatzki. Es sei Zeit, der Marke mehr Eigenprofil zu verleihen, heißt es zur Begründung. Geplant sind Anzeigen, Newsletter, Mailings, Beilagen sowie diverse Online- und Social-Media-Maßnahmen. >>>Horizont.net

- INTERNATIONAL -

Die JustFab-Tochter Fabletics will in den USA fünf Ladengeschäfte eröffnen. Darin können Kunden Ware sofort kaufen. Kooperationspartner ist der Shopping-Center-Betreiber General Growth Properties. >>>Internet Retailer

Das Online-Brillen-Startup GlassesGroupGlobal aus Kuala Lumpur hat bei einer Seed-Finanzierung drei Millionen US-Dollar kassiert. Das Unternehmen vertreibt Brillen auf 14 Märkten im asiatisch-pazifischen Raum. Seit Juli gibt es auch Shops in Deutschland, den Niederlanden, Schweden, Dänemark und Großbritannien. >>>Gründerszene.de

Die US-Modemarke Gap liefert künftig auch in Hotelzimmer. Innerhalb von drei Stunden können sich Gäste des Virgin Hotels in Chicago ihre Klamotten ins Zimmer liefern lassen, indem sie im Webshop das „Reserve in Store“-Feature nutzen. >>>Internet Retailer

- BACKGROUND -

Kunden-Tracking: Nur 39 Prozent der Händler nutzen Instore-Analytics, zeigt eine Studie von Euclid Analytics. Weitere  36 Prozent planen die Nutzung innerhalb der kommenden 24 Monate. Wer Kundenverhalten trackt, tut dies über In-Store-WIFI, Kundenbindungsprogramme oder das Mobiltelefon. >>>RIS

Dynamic Pricing: Der Online-Taschenshop eBags kann vorhersagen, was ein Kunde zu zahlen bereit ist und den Preis in Echtzeit anpassen. Technologiepartner ist Revionics, der Benefit sind Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz. >>>RIS

Sommerloch: Gibt es ein Sommerloch im Online-Handel? Und falls ja, mit welchen Tipps und Tricks "überstehen" E-Commerce-Händler die maue Zeit? INTERNET WORLD Business hat einige Shop-Betreiber gefragt. >>>Internetworld.de

- ZAHL DES TAGES -

74 Prozent der US-Kunden finden es spooky, von einem Verkäufer im Laden namentlich begrüßt zu werden, nachdem sie über ihr Smartphone identifiziert wurden, zeigt eine Studie von Get Elastics. Auch digitale Spiegel in Umkleidekabinen, die Produkte empfehlen, kommen den Kunden etwas unheimlich vor. >>>Handelskraft.de

- GEHÖRT -

„Wir haben uns aus ethischen Gründen darum entschieden, den Namen dieser lächerlichen Vereinigung nicht zu drucken.“
Spreadshirt verweigert einer Pegida-Anhängerin den Druck eines T-Shirts mit „I love Pegida“-Motiv und teilt ihr stattdessen mit, dass, was Pegida vertrete, rassistische, diskriminierende und menschenverachtende Äußerungen seien. Der Lohn sind lobende E-Mails, Twitter-Tweets und Facebook-Posts der Pegida-Gegner. >>>Zeit-Blog

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