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E-Commerce-Trends 20.09.18 Amazon plant 3.000 kassenlose Supermärkte

Shutterstock / Vasin Lee
Shutterstock / Vasin Lee

Die Rewe Group hilft Commercetools bei der Expansion, Jochen Krisch schimpft über Ceconomy, Thalia ist mit dem Online-Handel zufrieden, die BaFin straft Zalando ab und Amazon plant 3.000 kassenlose Supermärkte.

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- NEWS -

Rewe Group investiert 17 Millionen Dollar in Commercetools: Erstmals seit der Übernahme durch die Rewe-Gruppe hat Commercetools wieder eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Mit dem Geld soll die Expansion im asiatisch-pazifischen Raum, in Großbritannien, den Benelux-Staaten, Skandinavien und Nordamerika in Angriff genommen werden. >>>Exciting Commerce

Ceconomy senkt die Gewinnprognose: Nicht nur bei Zalando, auch beim Elektronikhändler Ceconomy drückt die Hitze des Sommers auf die Zahlen: Die Muttergesellschaft der Elektronikketten Media Markt und Saturn muss ihre Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2017/2018 senken. Das veranlasst Exciting-Commerce-Blogger Jochen Krisch zu einem neuen Rant. >>>Internetworld.de (Zahlen) / Exciting Commerce (Rant)

Thalia ist mit dem Online-Handel zufrieden: Die Buchhandelskette Thalia sieht sich im Online-Handel trotz der Dominanz von Amazon auf Erfolgskurs. Der Online-Anteil am Geschäft liege inzwischen bei knapp 20 Prozent und wachse weiter zweistellig, so Thalia-Chef Michael Busch. Im Vergleich zum restlichen Buchhandel sei man da "in hoher Reiseflughöhe unterwegs". >>>Aachener Zeitung

Bafin bestraft Zalando: Weil Zalando Veröffentlichungen über gehaltene Stimmrechtsanteile nicht rechtzeitig vorgenommen hatte, hat die BaFin am 12. September 2018 eine Geldbuße in Höhe von 370.000 Euro  festgesetzt. Das Unternehmen kann laut der Behörde gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einlegen. >>>Kreditwesen.de

Wieder Streiks bei Amazon in Bad Hersfeld: Die Dienstleistungsgewerkschaft verdi hat die Beschäftigten beim Onlineversandhändler Amazon in Bad Hersfeld wieder zum Streik aufgerufen. Hintergrund ist laut einer Mitteilung die vom Unternehmen angekündigte Lohnanpassung. Sie zementiere das bestehende Lohngefälle zum Branchentarifvertrag weiter. >>>FFH.de

- INTERNATIONAL -

Amazon plant 3.000 Läden ohne Kassen: Amazon will bis zum Jahr 2021 seine kassiererlosen Läden ausbauen: Das Unternehmen soll laut der Nachrichtenagentur Bloomberg in den USA die Einrichtung von bis zu 3.000 weiteren Läden ohne Registrierkassen planen. Das wäre extrem kostenintensiv. >>>Handelsblatt.com / Bloomberg

EU-Kommission ermittelt gegen Amazon: Die Wettbewerbshüter aus Brüssel machen Ernst: Im Rahmen eines formellen Auskunftsverlangens sammelt die EU-Kommission von Marketplace-Händlern detaillierte Informationen zum Geschäftsgebaren von Amazon ein. >>>Internetworld.de

Amazon testet neue Form von Produktempfehlungen: "Scout" heißt ein neues Tool, das Produkte auf Basis von Likes und Dislikes empfiehlt. Kunden können sich durch Bilder von Möbeln, Küchen, Essgeschirr, Dekoartikeln, Bettwäsche und Frauenschuhe klicken und unter den Bildern einen Daumen-Hoch- oder Daumen-Runter-Button klicken. Anschließend erhalten sie passende Produktempfehlungen. Das Feature soll in der Zukunft auf weitere Kategorien ausgedehnt werden. >>>CNet.com

Wie Jako-o China erobern will: Jako-o ist seit knapp drei Monaten mit einem Flagship-Store auf Tmall Global vertreten. Der Markteintritt in China erforderte eine gründliche Vorbereitung. >>>Internetworld.de

Farfetch freut sich über großes Investoren-Interesse: Auf 4,9 bis 5,5 Milliarden Dollar wird der Unternehmenswert von Farfetch beim noch für diese Woche geplanten Börsengang in New York beziffert. Aufgrund der starken Nachfrage von Investoren wurden der Ausgabepreis auf eine Range zwischen 17 und 19 Dollar pro Aktie erhöht. Außerdem sollen mehr Aktien ausgegeben werden. >>>FT.com

Amazon sahnt mit Werbung ab: Amazon ist inzwischen der drittgrößte Vermarkter digitaler Werbung in den USA. Schätzungen von eMarketer zufolge spielt das Segment in diesem Jahr Umsätze in Höhe von 4,61 Milliarden Dollar ein. Das sind 4,1 Prozent des digitalen US-Werbemarktes. Oath und Microsoft hat Amazon damit schon überholt. Jetzt werden Facebook und Google herausgefordert. >>>SearchEngineLand

Amazon kauft indische Supermarktkette: Im Mai hatte Walmart den indischen Online-Händler Flipkart übernommen. Nun zieht Amazon nach und sichert sich 49 Prozent einer indischen Supermarktkette. >>>Wiwo.de

Komgo will den Rohstoffhandel digitalisieren:  15 große Institutionen, darunter Banken und Handelskonzerne sowie Energiefirmen, haben in Genf gemeinsam das Unternehmen Komgo gegründet. Auf Basis von Blockchain-Technologie soll das Unternehmen künftig „wesentliche Prozesse der Handels- und Rohstofffinanzierung digitalisieren“. >>>t3n.de

- BACKGROUND -

Google geht mit Shopping Image Ads an den Start: Google startet seine neuen Shopping Image Ads. Mit diesen können vor allem Händler auf den Seiten von ausgewählten Publishern für ihre Produkte werben. Bald soll das neue Werbeformat auch auf die Google-Bildersuche ausgeweitet werden. >>>Internetworld.de

Wie Betrüger mit PayPal tricksen: Falsche Zahlungsbetreffs, Abholtricks, Dreicksbetrug. Kriminelle wissen längst, die Schwächen des vermeintlich sicheren Zahlungsmittels für betrügerische Zwecke auszunutzen. >>>e-commerce-blog.de

Unkenntnis über neues Verpackungsgesetz: Ab Anfang 2019 gilt das neue Verpackungsgesetz. Jeder zweite Online-Händler kennt die Neuerungen des Gesetztes noch nicht. >>>marketing-boerse.de

- ZAHL DES TAGES -

Aus 10.000 Euro, für die man bei einem IPO Unternehmensaktien erworben hätte, wären heute bei Delivery Hero 16.996 Euro geworden, bei HelloFresh 10.663 Euro, bei Home24 9.847 Euro, bei Trivago 3.872 (Dollar), bei Windeln.de 518 Euro und bei Zalando 16.916 Euro. Das errechnete aktuell Deutsche-Startups.de. >>>Deutsche-Startups.de

- GEHÖRT -

"Ich bin einer der wenigen Online-Unternehmer, die auch einen bewaffneten Raubüberfall hinter sich haben.“

Philipp Man, Gründer des Online-Marktplatzes für Luxusuhren, Chronext, erzählt im OMR-Interview, warum er an das Geschäftsmodell des digitalen Luxusmarktplatzes glaubt. OMR-Podcast-Stammgast Sven Schmidt, dem vor dem Interview die Geschäftsberichte zugespielt wurden, sieht das anders. Ein Coup ist Man aber schon gelungen: Die Marketing-Kosten pro verkaufter Uhr wurden von vormals 1.000 Euro auf 180 bis 300 Euro gesenkt. >>>OMR.com

"Amazon glaubt an Zahlen und Berechenbarkeit - wir als Kreative glauben an Zufälle, an Kreation von Dingen, die vorher nicht existiert haben. Selbstverständlich führen wir bei Markenententwicklungen auch Kundenbefragen durch, sammeln Daten - aber wir wollen auch wissen, was die Menschen emotional bewegt. Und diese Kombination ist ideal."

Kommunikationsdesigner und Ladengestalter Markus Schwitzke ist von Amazon frustriert und erklärt bei Etailment.de, warum. >>>Etailment.de

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