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Amazon 02.06.2017
Amazon 02.06.2017

E-Commerce-Trends 02.06.2017 Amazon erhöht FBA-Gebühren

Fulfillment-by-Amazon kostet künftig mehr, Amazon verschickt jetzt auch in Deutschland Überraschungsboxen mit Superfood, und Apple stellt wohl bald seinen Alexa-Konkurrenten vor.

- NEWS -

Amazon (I) erhöht die Preise seines Fulfillment-by-Amazon-Programms (FBA) in Europa. Konkret betroffen sind davon die Marktplätze in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Ab gestern müssen Online-Händler, die den Service von Amazon in Anspruch nehmen, mit höheren Versandgebühren, erhöhten monatlichen Lagergebühren sowie höheren Kosten für Retouren rechnen. >>>Internetworld

Amazon (II) bringt seine Lebensmittel-Überraschungsboxen nach Deutschland. In der Amazon Surprise-Box sollen Kunden verschiedene Superfood-Produkte und Lebensmittel für bewusste Ernährung finden. Eine Surprise-Box kostet 24,99 Euro. >>>Gründerszene

Ein Marketplace-Händler hat Vorwürfe gegen Amazon erhoben: Der Markplatz behandele als Fulfillmentdienstleister hauseigene Sendungen deutlich besser als Nicht-Amazon-Sendungen. Der fragliche Händler nutzt Amazon sowohl für den Fulfillment-by-Amazon-Versand (FBA) von auf Amazon Marketplace angebotenen Produkten als auch als Fulfillment-Dienstleister für Sendungen, die er über andere Plattformen verkauft. Seine Beobachtung: FBA-Artikel kamen immer in maximal 2 Tagen an; etwa 20 Prozent der Verkäufe über andere Plattformen, die via Amazon verschickt wurden, erreichten erst nach drei bis vier Tagen den Kunden. >>>Onlinehändler-News

rebuy hat seinen Umsatz 2016 um 24 Prozent gesteigert. Das Wachstum sei "profitabel" gewesen, meldete der Re-Commerce-Anbieter. Vor allem die Kategorie Elektronik entwickelte sich positiv und wuchs um 39 Prozent. Um das Wachstum auch in diesem Jahr fortzusetzen, wird die Internationalisierung vorangetrieben: Seit Ende Mai ist rebuy auch in Frankfreich und den Niederlanden aktiv. >>>per Mail

Der Designmöbel-Verkäufer Monoqi darf sich über frisches Investorengeld freuen: 15 Millionen Euro steckt ein arabischer Investor im Rahmen der aktuellen Finanzierungsrunde in das Start-up. Das Unternehmen will nun ein Joint-Venture in Saudi-Arabien starten. >>>Gründerszene

Outfittery hat in den ersten vier Jahren seines Bestehens einen Gesamtverlust von 32 Millionen Euro angehäuft, hat deutsche-startups.de zusammengezählt. Das Curated-Shopping-Start-up ist mit über 50 Millionen Euro Investorengeldern finanziert und erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von knap 36 Millionen Euro. >>>deutsche-startups

Der Langenscheidt-Verlag gründet eine eigene Digitalgesellschft unter der Leitung des bisherigen Digital Business-Chefs Robert Welsch. Langenscheidt Digtial soll sich um das Online-Wörterbuch, die App L-Sprachkurs und den Webshop sowie das App-Bestandsgeschäft kümmern. >>>Buchreport

Ab dem 3. Juni 2017 legt das Online-Reiseportal weg.de die fünfte Staffel seines TV-Formats weg.de Reiseclub mit insgesamt sieben Folgen auf. Ab der vierten Folge hat weg.de das Konzept grundlegend überarbeitet. Die Sendung wird dann von der TV-Moderatorin Rabea Schif gehosted, die einen authentischen Einblick in die jeweiligen Regionen gibt. >>>per Mail

In Nordrhein-Westfalen hat die Polizei drei mutmaßliche Betreiber von Fake-Shops festgenommen. Sie sollen über mindestens 75 falsche Online-Shops Waren verkauft, aber nie ausgeliefert haben. Mindestens 220.000 Euro sollen sie dabei erbeutet haben. >>>teltarif

- INTERNATIONAL -

Was Alexa für Amazon ist, ist Siri für Apple. Während es für die erste sprechende Assistentin schon einen Lautsprecher gibt, steht Apples Einstieg in das wachsende Geschäft kurz bevor: Das Gerät soll in einer Woche auf der WWDC präsentiert werden. >>>Internetworld

Das geplante Schweizer Online-Magazin "Republik" hat bei seiner Crowdfunding-Kampagne die kühnsten Erwartungen übertroffen. Bis zum Ablauf der Frist am Mittwochabend kamen 3,4 Millionen Franken (3,1 Millionen Euro) zusammen, mehr als vier Mal so viel wie ursprünglich erhofft. >>>Internetworld

Um die Hype-App des letzten Sommers Pokemon Go ist es ruhiger geworden, die Macher von Niantic verdienen aber immer noch sehr gut daran. Vor allem gesponserte PokeStops haben sich  zur Goldgrube entwickelt, denn die Unternehmen zahlen für jeden Besucher, der sich an "ihrem" PokeStop einfindet 15 bis 50 Cent an Niantic. Bisher haben 500 Millionen Spieler weltweit die PokeStops besucht. >>>Techcrunch

- BACKGROUND -

Import aus China: Wie läuft Sourcing in China ab? Und welche Herausforderungen bietet die Logistik, mit der in China gesourcte Produkte nach Deutschland gelangen? Der Amazon Marketplace-Händler KW-Commerce gab Shopanbieter.de tiefgehende Einblicke in seine Erfahrungen. >>>Shopanbieter.de

Dynamic Pricing: Viele Online-Händler ändern mehrmals am Tag ihre Preise für das gleiche Produkt. Der Algorithmus dahinter heißt Dynamic Pricing. Wie Online-Händler damit Erfolg haben - und wie die Technologie nach hinten losgehen kann - hat etailment zusammengefasst. >>>etailment

- ZAHL DES TAGES -

Jeder dritte Deutsche erledigt seine Online-Käufe am liebsten am Samstag. Auch Freitag und Sonntag sind beliebte E-Commerce-Tage. >>>Wirtschaftswoche

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