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E-Commerce-Trends 25.11.16 Amazon Business wirbt um Cash & Carry-Anbieter

Amazon arbeitet mit Hochdruck am Start von Amazon Business in Deutschland, dm-Influencer-Boxen waren innerhalb von einer Stunde online ausverkauft und Conrad führt eine Versandkosten-Flatrate ein.

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- NEWS -

Amazon Business: Die Vorbereitungen für den Start des B2B-Ablegers von Amazon laufen offenbar auf Hochtouren. Wie die „Lebensmittelzeitung“ berichtet, werden aktuell auch Gespräche mit Cash&Carry-Anbietern geführt, um das Lebensmittelgeschäft auf die Plattform zu holen. In den USA wirbt Amazon Business mit niedrigeren Gebühren um neue Anbieter. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)

dm: Die Drogeriemarktkette nutzt Influencer für ihr Weihnachtsgeschäft: Fünf Social-Media-Stars haben für dm ihre Lieblingsprodukte verpackt und werben für das #Schachtelglück bei ihren Fans. Mit Erfolg: Die ersten Influencer-Boxen waren online nach einer Stunde ausverkauft. >>>Lead Digital

Conrad: Der Elektronikversender bietet ab sofort Versandkosten-Flatrates sowohl für Privat- als auch für Businesskunden an. Laut Conrad rechnet sich die neue "Tek Flat" mit einem jährlichen Preis von 14,95 Euro schon ab drei Bestellungen pro Jahr. Dafür bekommen Conrad-Kunden ein ganzes Jahr Bestellungen ab einem Warenpreis von zehn Euro kostenlos zugeschickt. >>>CRN.de

eBay: Mit der Cyber Week läutet der Marktplatz das Weihnachtsgeschäft ein und legt einen ersten Fokus besonders auf die Angebote von kleineren und mittelständischen Händlern aus Deutschland. Deren Angebote werden auf den Aktionsseiten besonders präsentiert. >>>Pressemitteilung

Mymuesli: Der Müsliversender ist vom Deutschen Marketing Verband mit dem „Deutschen Marketing Preis 2016“ ausgezeichnet worden. „Die mymuesli-Gründer haben von Anfang an auf Mass Customization und konsequentes Targeting gesetzt. Aktivitäten werden laufend optimiert. Das Konzept setzt auf Service, Premiumanspruch und Individualität. Die stationären Geschäfte tragen zu Markensichtbarkeit und Vertrauen bei – genauso die Listung im LEH. Eine Multi-Channel-Strategie, die aufgeht“, lobt Jury-Vorsitzender Ralf Strauß. >>>Absatzwirtschaft.de

- INTERNATIONAL -

Noon.com: Der Nahe Osten soll eine eigene Online-Plattform vom Typ Amazon und Alibaba bekommen. Mohamed Alabbar, Eigner der Dubai Mall und mit 4% an dem Online-Händler Yoox Net-a-porter (YNAP) beteiligt, hat den Start einer regionalen Online-Plattform namens Noon.com angekündigt. >>>Textilwirtschaft.de

Airbnb: Der Hotelschreck ist Kummer inzwischen gewohnt. Neuer kommt aus Barcelona: Weil die Home-Sharing-Plattform und ihr Konkurrent Homeaway trotz verhängter Strafen weiterhin illegal Wohnungen vermieten, will die linke Stadtregierung Bußgelder in Höhe von je 600.000 Euro verhängen. >>>Handelsblatt.com

Palmers: Ein Jahr nach der Übernahme des Wäschehändlers ziehen die neuen Eigentümer eine erste Bilanz. Mit einer neuen Digitalstrategie und neuen Kollektionen soll die Traditionsmarke entstaubt und in die Gegenwart geführt werden. Für das Jahr 2016 melden die Österreicher ein Online-Umsatzplus von zehn Prozent - allerdings ausgehend von einem eher niedrigen Niveau. >>>Trend.at

Galeries Lafayette: Die französische Warenhauskette kooperiert mit Igloo. Das Startup bietet einen Try-at-Home-Service an, bei dem Online-Bestellungen per Fahrradkurier nach Hause gebracht - und im Falle von Nichtgefallen dort auch gleich wieder mitgenommen werden. Das Unternehmen arbeitet auch nach Geschäftsschluss von 20 bis 23 Uhr und eignet sich damit für berufstätige Kundschaft, die zu normalen Geschäftszeiten nicht in die Läden kommen kann. >>>WWD.com

- BACKGROUND -

Video-Marketing: Eine enorm wichtige Suchmaschine für Shop-Betreiber ist Youtube. Die Onlineagentur Bloofusion zeigt an zehn Fallbeispielen, wie sich Videos clever einsetzen lassen. >>>Lead Digital

- ZAHL DES TAGES -

Um insgesamt 14,3 Milliarden Euro buhlen Deutschlands Händler im diesjährigen Weihnachtsgeschäft, hat die GfK ausgerechnet. 90 Prozent der Menschen planen Geschenke im Wert von durchschnittlich 280 Euro. Das sind sechs Euro mehr als 2015. Am liebsten verschenken die Deutschen Bücher. Hier sehen die Marktforscher ein Umsatzpotenzial von 953 Millionen Euro. >>>Horizont.net

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