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E-Commerce-Trends 15.02.18 Was Amazon Bewerber in Einstellungsgesprächen fragt

Mymüsli erwirtschaftete 2016 51,1 Millionen Euro Umsatz, eBay sieht Zahlungsumstellung als "Urknall", Amazon steht wegen seiner Suche vor dem BGH, Walmart will mit riesigen Server-Farmen wettbewerbsfähig bleiben und Budapester.com will Luxusschuhhändler ins Web bringen und dann mitverdienen.

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- NEWS -

eBay: Die Umstellung der Zahlungsabwicklung von PayPal auf Adyen soll für Händler nicht optional sein. Zudem wird die Umstellung nicht nach und nach erfolgen, sondern vielmehr wie ein "Urknall" sein, sagte eBay-CEO Devin Wenig. >>>Internetworld.de

Mymüsli: "Die Jungs" haben nach zehn Jahren erstmals Umsatzzahlen veröffentlicht. 2015 stehen 37,1 Millionen Euro in den Büchern, 2016 waren es 51,1 Millionen Euro. Den Großteil der Einnahmen erzielt MyMüsli in Deutschland. Aber auch in Österreich, der Schweiz und Schweden werden bereits Millionenumsätze erzielt. >>>Exciting Commerce

Amazon: Vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe setzen sich die beiden Markenhersteller Ortlieb und goFit gegen den Internet-Handelsriesen Amazon zur Wehr. Sie wollen nicht, dass ihre Produkte über die Plattform vertrieben werden. Und sie wollen auch nicht, dass die Suche nach ihren Produkten zu Alternativangeboten führt. >>>Stimme.de

Delivery Hero: Niklas Östberg, Chef von Delivery Hero, rechnet mit harter Konkurrenz durch Amazon und Uber. Seinen Lieferdienst sieht er allerdings gut gerüstet. >>>Wiwo.de

Budapester.com: Der Retailer für Designerschuhe, Taschen und Accessoires blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück: Bei zehn Millionen Euro liegt der Jahresumsatz. In diesem Jahr sollen es 25 Millionen Euro werden. Dazu will Budapester.com für stationäre Luxusschuhhändler individuelle Shops bauen und dann über Provisionen verdienen. >>>Versandhausberater

Sofatutor: Die Berliner Lernplattform hat ihre vierte Finanzierungsrunde abgeschlossen. An dem Drei-Millionen-Investment hat sich erstmals Frog Capital aus London beteiligt, außerdem ist der Schulbuchverlag Cornelsen an Bord. Mit dem Kapital soll die Präsenz in Deutschland ausgebaut werden. >>>Gründerszene.de

- INTERNATIONAL -

Walmart: Der US-Einzelhandelsgigant hat ein eigenes Netzwerk aus sechs großen Server-Farmen aufgebaut, um Kundendaten besser analysieren zu können, das Inventar zu managen und das Online-Wachstum zu bewältigen. >>>Reuters.com

Amazon: Der US-Riese ist erstmals zum drittwertvollsten Unternehmen der Welt aufgerückt und hat Microsoft vom Siegertreppchen verdrängt. Auf den Plätzen 1 und 2 stehen Apple und die Google-Mutter Alphabet. >>>NY Post

Amazon: Nach der Einigung im Steuerstreit versucht der E-Commerce-Riese, mit Positivmeldungen das Image zu verbessern. 2.000 neue Jobs will das Unternehmen in diesem Jahr in Frankreich schaffen. Der französische Markt sei für Amazon nach Großbritannien und Deutschland der drittwichtigste in Europa. >>>Reuters.com

Amazon: Schon wieder sollen Fernsehinhalte unabsichtlich Bestellungen bei Amazons smartem Lautsprecher Echo ausgelöst haben. Diesmal soll ein Werbeclip von Amazon einem Nutzer ungewollt zu Katzenfutter verholfen haben. >>>derStandard.de

H&M: Der unter Druck geratene Textilhändler will mit einer Aufholjagd im Internet die Wende schaffen. Gelingen wird dies nach Ansicht des Unternehmens aber frühestens 2019. Doch schon in diesem Jahr soll mehr als die Hälfte des Investitionsbudgets in den Ausbau des Online-Handels fließen. >>>wuv.de

Farfetch: Der Online-Luxusmodehändler könnte noch in diesem Jahr an die Börse gehen. Erste Gespräche mit den Banken sollen demnächst starten. >>>CNBC

Nestlé: Der Konsumgüterriese hat zusammen mit Alibabas Logistiknetzwerk Cainiao eine neue Inventarisierungslösung entwickelt, die den Bestand von Nestlé auf allen Alibaba-Plattformen in ein gemeinsames Inventar integriert. >>>Werbewoche.ch

Unito: Die österreichische Unito-Gruppe hat im laufenden Geschäftsjahr 2017/18 die 400-Millionen-Euro-Grenze geknackt. Bis 2020 sollen 550 Millionen Euro in den Büchern stehen. Profitiert hat das Unternehmen vor allem vom Weihnachtsboom im E-Commerce und einem starken Jahresbeginn. Man sei bestens aufgestellt und erwarte starke Jahre, heißt es launig aus der Unternehmensführung. >>>Fashion Network

Rakuten: Der japanische Online-Händler investiert massiv ins Sport-Sponsoring. Rahul Kadavakolu, Executive Director of Global Marketing and Branding, erläutert die Strategie dahinter. >>>Horizont.net

Uber: Das wertvollste Start-Up der Welt hat im vergangenen Jahr 4,5 Milliarden Dollar Verlust erlitten. Und das bei Umsätzen von 7,4 Milliarden Dollar. >>>Internetworld.de

- BACKGROUND -

Shop-Verkauf: Ein Betrüger hat von 2014 bis 2017 ein und denselben Shop samt eingetragener Marke an mindestens 128 Unternehmer verkauft. Die zahlten zwischen 3.000 und 60.000 Euro für den Deal. Der Betrüger ergaunerte so zwischen zwei und drei Millionen Euro. >>>Shopanbieter.de

GroKo: In der deutschen Wirtschaft formiert sich Unmut. Entgegen früherer Absichtserklärungen soll es unter der neu aufgelegten Großen Koalition nun doch keinen Digitalminister geben. Stattdessen ist die Aufgabenbeschreibung "Digitales" weiterhin nur ein Zusatz im Verkehrsministerium und das Thema verstreut sich wie gehabt auf Ressorts wie Wirtschaft, Bildung und Arbeit. Mit einer Petition für einen Digitalminister versuchen nun führende Wirtschaftsexperten, die Politik zum Umlenken zu bringen. >>>Presseportal.de

Internationalisierung: Gerade im Ausland gibt es eine Reihe von attraktiven Märkten, die Händlern aus Deutschland viele Chancen bieten. Aber wo fängt man am besten an? Etailment bietet eine erste Orientierungshilfe. >>>Etailment.de

Amazon: Die meisten Produktsuchen starten bei Amazon. Deshalb ist es besonders für Hersteller besonders wichtig, auf Amazon präsent zu sein. Aber was ist beim Start ins Amazon-Universum zu berücksichtigen? >>>Internetworld.de

Internet World EXPO: Die Internet World Expo, die Fachmesse für den Online-Handel, findet vom 6. bis zum 7. März auf dem Münchner Messegelände statt. Sie steht ganz im Zeichen der Zukunft des E-Commerce - bietet aber trotzdem nicht nur Vorträge und Themen für den Handel. Auch Marketers kommen auf ihre Kosten. >>>Internetworld.de

- ZAHL DES TAGES -

Künstliche Intelligenz soll das globale Bruttoinlandsprodukt bis 2030 um 14 Prozent steigern. Das schätzen die Auguren von PwC. Darüber hinaus sollen auf 45 Prozent der Gewinne bis 2030 durch AI beeinflusst werden. Die größten Auswirkungen erwartet PwC für China und die USA. >>>PwC.com

- GEHÖRT -

"Jeff Bezos kommt in Ihr Büro und sagt, dass Sie eine Million Dollar haben können, um ihre beste unternehmerische Idee umzusetzen. Wie lautet sie?"

Wer bei Amazon anfangen will, muss sich einem harten Einstellungstest unterziehen. Business Insider hat 21 Fragen aufgelistet, mit denen Bewerber bereits konfrontiert wurden. >>>Business Insider

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