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E-Commerce-Trends 25.01.2015 Amazon ändert Preise bis zu 90 Mal pro Tag

Innerhalb von 72 Stunden schwankt der Preis einer Kamera auf Amazon bis zu 275 Mal, hat eine Studie zum Thema Dynamic Pricing gezeigt. Außerdem: Das Sharing-Economy-Darling Whyownit zieht den Stecker.

- NEWS -

Amazon-Preise sind innerhalb eines Geschäftstags hohen preislichen Schwankungen unterworfen. Das hat der Preismonitoring-Anbieter Minderest im Rahmen einer Studie festgestellt. Demnach schwankten die Preise am 12., 13. und 14. Februar in der Kategorie "Elektronik und Computer" um bis zu 240 Prozent. Manche Produkte wurden während der 72-stündigen Studie über 270 Mal umgepreist. Die meisten Preisanpassungen beobachtete Minderest vormittags zwischen 8 Uhr und 12 Uhr. >>>ibusiness

Schärfere Regeln für internationale Amazon Marketplace-Händler: Bis spätestens 12. März müssen Online-Händler, die über Amazon ins Ausland verkaufen, für ihre Kunden eine lokale Rücksende-Adresse im Empfängerland einrichten oder die kostenlose Rücksendung anbieten. Wer diese Aufforderung ignoriert, riskiert seine Verkaufslizenz. >>>Textilwirtschaft

Whyownit, das Vorzeige-Start-up der Sharing Economy steht vor dem Aus: Seit heute morgen ist die Verleih-App im App-Store nicht mehr auffindbar, am 12. März 2015 sollen die Server vom Netz gehen. Gründer Philip Glöckler hat sein Scheitern in einem bemerkenswert offenen Blogbeitrag minutiös erklärt. >>>Internetworld

Der Große-Größen-Versender Navabi verkauft ab sofort auch Brautmode des britischen Labels Linzi Jay. Zehn Modelle zwischen 699 und 1299 Euro werden bald im Online-Shop zu finden sein. Zusätzlich gibt es auch exklusive Anlassmode für Hochzeitsgäste bei Navabi. >>>Textilwirtschaft

Airbnb partnert mit der Deutschen Telekom. Ab Frühjahr 2015 wird die Airbnb-App standardmäßig auf allen von der Telekom verkauften Android-Smartphones vorinstalliert. Kunden bekommen außerdem einen 30-Euro-Gutschein für eine Airbnb-Übernachtung. >>>Wirtschaftswoche

- INTERNATIONAL -

Home Depot, eine US-amerikanische Handelskette für Wohn-Accessoires, hat seine Online-Umsätze um 37 Prozent auf 3,76 Milliarden US-Dollar gesteigert. Damit beträgt der Online-Anteil am Gesamtumsatz 4,5 Prozent gegenüber 3,5 Prozent im Jahr 2013. Entscheidend für das Wachstum sei das Multichannel-Angebot der Kette, so CEO Craig Menear: "Fast 40 Prozent unserer Online-Bestellungen werden in der Filiale abgeholt." >>>Internet Retailer

- BACKGROUND -

Reiseportale: Man sollte meinen, Reiseanbieter freuen sich über jeden Kunden. Doch Online-Bucher kommen offenbar ungelegen. Laut einer Studie von Sevenval Consulting erreicht kein Anbieter die Gesamtnote "gut", nicht mal Testsieger Tui. >>>Internetworld

Datenschutz: Jeder dritte Europäer schwindelt, wenn er im Internet Daten angeben muss. Vor allem auf Websites von Regierungsbehörden, sozialen Netzwerken und Online-Händlern werden häufig falsche E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder auch Namen eingegeben. >>>Onlinehändler-News

Weinhandel: Käufer von Wein und Spirituosen denken noch traditionell, hat eine Studie von Konzept + Markt festgestellt. Die meisten Genießer kaufen immer noch im stationären Fachgeschäft ihres Vertrauens. Wer den Sprung ins Internet gewagt hat, bleibt auch dort dem einmal ausgewählten Online-Weinverkäufer treu. Am liebsten bestellen Online-Käufer ihren Wein bei Amazon, Jacques Weindepot und Giordano. >>>per Mail

- ZAHL DES TAGES -

140 Millionen Euro haben die Deutschen 2014 in Crowdfunding-Projekte investiert - das sind etwas als durchschnittlich 2 Euro pro Kopf. Damit sind die Deutschen innerhalb Europas mit Abstand die unwilligsten Crowdfunder. Angeführt wird die Tabelle von den Briten, die 2014 satte 2,3 Milliarden Euro ins Crowdfunding investiert haben. >>>Gründerszene

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