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E-Commerce-Trends 13.12.2016 Aldi startet Onlineshop für Handys und Tablets

Aldi verkauft ab sofort Smartphones, Tablets und Zubehör im eigenen Onlineshop, Ottos Mietservice "Otto Now"  ist jetzt live und Walmart investiert 1,3 Milliarden US-Dollar in Mexiko.

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- NEWS -

Aldi: Auf der Plattform von Aldi Talk startet der Discounter heute seinen eigenen Onlineshop. Dort sollen in erster Linie  Smartphones, Tablets sowie deren Zubehör angeboten werden. Das Sortiment soll sich dabei nicht nur auf die Partner-Marke Medion beschränken. >>> Inside-Handy 

Otto: Mit dem Service "Otto Now" können Kunden ab sofort Fernseher, Waschmaschinen oder Tablets nicht mehr nur kaufen, sondern auch mieten. Die Mindest-Laufzeit beträgt drei Monate, die Monatsmiete für eine Waschmaschine etwa beginnt ab 9,99 Euro pro Monat.  Mit dem Miet-Angebot will Otto neue Zielgruppen erschließen, wie zum Beispiel Studenten, junge Berufstätige oder junge Familien. >>> Internetworld 

Adnymics: Das Flyer-Startup hat in einer aktuellen Finanzierungsrunde einen mittleren siebenstelligen Betrag eingesammelt. Das Unternehmen druckt Werbebroschüren und legt sie Paketen von Onlineshops bei. Dabei profitiert es vom wachsenden Onlinehandel. >>> Gründerszene 

 - INTERNATIONAL -

Walmart: 1,3 Milliarden US-Dollar will Walmart in sein mexikanisches E-Commerce-Geschäft investieren. Der Konzern plant neben dem Ausbau bestehender Logistikzentren auch neue Logistikzentren. Außerdem will Walmart 10.000 neue Stellen schaffen. >>> Internet Retailer 

Asos: Der britische Online-Modehändler hat keine Angst vor dem Brexit. In den nächsten drei Jahren will das Unternehmen in seiner Londoner Zentrale 1.500 zusätzliche Arbeitskräfte einstellen. Derzeit arbeiten dort 2.500 Mitarbeiter. Gesucht würden jetzt unter anderem Fachleute für Marketing, Sales, Technologie und Content-Produktion, erklärte das Unternehmen. >>> Fashion United 

Alibaba, Lazada: Der chinesische E-Commerce-Riese streckt seine Fühler jetzt nach Thailand aus. Letzte Woche unterzeichnete das Unternehmen einen Vertrag mit der thailändischen Regierung. Die zu Alibaba gehörige E-Commerce Plattform Lazada soll 30.000 kleinere und mittlere Händler in Sachen E-Commerce schulen. >>> eMarketer 

Amazon: Vor kurzem hatte ein Mitarbeiter der Unternehmenszentrale in Seattle einen Selbstmordversuch unternommen. Medienberichten zufolge prangen Amazon-Mitarbeiter an, dass das Unternehmen versuche, das Thema "unter den Teppich zu kehren und so zu tun, als wäre nichts passiert". >>> Amazon Watchblog 

Uber (I): Der Fahrdienstvermittler hat sein Logo geändert - und zwar schon zum zweiten Mal innerhalb von zehn Monaten. Das auf der Seite liegende C ist geblieben, jetzt ist das Logo aber wieder schwarz-weiß wie am Anfang. Uber-Chef Travis Kalanick hatte das alte Schwarz-Weiß-Design noch als "kalt und distanziert" kritisiert. >>> Horizont 

Uber (II): Uber hat sich den Hype um den neuen Star Wars Film "Rogue One" zunutze gemacht und entsprechende Video-Clips in seine App integriert. Wer möchte, kann sich außerdem statt der Autos jetzt auch "X-Wing"-Raumschiffjäger anzeigen lassen. >>> CNET 

- BACKGROUND -

Abmahnungen: Wann sind Abmahnungen rechtsmissbräuchlich? Onlinehändler News hat mehrere Anhaltspunkte aufgelistet, an denen Händler unzulässige Abmahnungen erkennen können.  >>> Onlinehändler News 

Conversion Optimierung: Die Dekonstruktion der Konversionspfade ist eine noch relativ unbekannte, aber sehr wirkungsvolle Optimierungsmethode. Christian Weckopp von der Agentur Arithnea zeigt, wie diese Methode funktioniert und wie Unternehmen vorgehen sollten, um damit Erfolg zu haben. >>> Internetworld 

Social Commerce: Immer häufiger steigen bekannte Youtube-Stars in den E-Commerce ein und bauen eigene Shops auf. Von dem Trend profitieren auch Marken, Merchandising-Spezialisten und Agenturen. >>> Internetworld 

- ZAHL DES TAGES -

6.500 Beschwerden über Paketdienste hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen auf ihrem Portal "Paket-Ärger" in einem Jahr gesammelt. Die meisten Verbraucher beschwerten sich darüber, dass ihr Paket trotz Ankündigung nicht zugestellt worden war, sondern zum Beispiel in einer Filiale abgegeben wurde. >>> Wirtschaftswoche 

- GEHÖRT -

"Die Steuerverwaltung ist nicht überall gut aufgestellt. Wir stellen immer wieder Mängel bei der IT fest. Dann gibt es ganze Felder, in denen die Steuerverwaltung auf Einnahmen verzichtet. Besonders beim internationalen Handel im Internet entgehen dem Staat Steuereinnahmen. Hier geht es um einen Milliardenmarkt. Doch der Bund hat 2013 gerade mal 28 Millionen Euro verbucht. Daran sehen wir: Das Internet ist eine Steueroase. Wir können nur ahnen, wie groß der Markt wirklich ist."

Kay Scheller, Präsident des Bundesrechnungshofes beklagt massive Steuerausfälle im Onlinehandel. >>> Berliner Morgenpost

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