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E-Commerce-Trends 10.06.16 Adidas dockt bei Zalando an

Adidas dockt testweise bei Zalando an, Amazon Fresh startet in London, Otto bietet SDL zur EM, AllyouneedFresh führt Zeitfenster ein und die Bestatter müssen sich für die digitale Disruption rüsten.

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- NEWS -

Adidas dockt an Zalandos Betriebssystem für Mode an. Mit der Zalando-App ZipCart können Kunden in Berlin ab sofort direkt auf die Lagerbestände der stationären Adidas-Filiale in der Tauentzienstraße zugreifen. Bei Bestellung bis 15 Uhr werden die Produkte aus dem Store noch am selben Tag zwischen 19 und 21 Uhr geliefert. >>>Pressemitteilung

Otto steigt zur EM in Same Day Delivery ein. Wer vor dem Anpfiff noch einen Fernseher braucht, bekommt ihn von Otto noch taggleich geliefert. Die Auswahl ist leider nur auf ein Grundig-Gerät in zwei Bildschirmgrößen beschränkt. >>>Versandhausberater.de

Zum vierten Geburtstag feilt der Online-Supermarkt AllyouneedFresh an den Zustelloptionen. Kunden können künftig ein Zeitfenster von zwei Stunden für die Lieferung auswählen. Der Paketmann klingelt zwischen 10 und 21.00 Uhr. >>>Onlinehaendler-News.de

Die Start-up-Fabrik Rocket Internet hat es zwar im ersten Quartal geschafft, einige ihrer Firmen näher an die Gewinnzone zu bringen. Dem Berliner Unternehmen steckt aber noch das verlustreiche Jahr 2015 in den Knochen: Die Firma verbuchte ein Minus von fast 200 Millionen Euro. Bei der Hauptversammlung in Berlin musste der Vorstand den Aktionären erklären, wie es mit dem Unternehmen weitergehen soll. Derzeit schwächelt die Aktie. >>>Internetworld.de

Das Rocket-Startup Wimdu hat gegen das neue Berliner Ferienwohnungsverbot geklagt – und vor Gericht verloren. Die Berliner Richter entschieden am Mittwoch, dass das sogenannte Zweckentfremdungsgebot rechtens sei. Ohne Erlaubnis des Bezirks dürfen Berliner ihre Wohnung nicht als Ferienwohnung vermieten. Doch die wird nur selten erteilt. >>>Gründerszene.de

Die Metro hat ein Startup-Weekend für Kunden und Mitarbeiter veranstaltet. Die rund 60 Teilnehmer sollten Geschäftsideen für den Handel 4.0 entwickeln. Überzeugendster Ansatz war die Multichannel-App „MyPrice“. >>>Pressemitteilung

Die Stadt Arnsberg nimmt sich dem Thema Digitalisierung des Handels an und startet in Kooperation mit dem Münchner Startup F&R Innovations ein bundesweit einmaliges Pilotprojekt: Ein Jahr lang werden 16 Geschäfte ihren Kunden Anhänger mit Chips austeilen, auf denen sie beim Einkauf Bonuspunkte sammeln können, deren Wert jeder Händler selbst festlegt. Ist die Karte voll, kann sie gegen eine Prämie oder Rabatte eingetauscht werden. >>>Der Westen

Selbst vor der Bestattungsbranche macht die Digitalisierung nicht Halt. In Sachen Disruption versucht sich ab sofort das Startup Mymoria. Dieses buhlt nicht nur mit der Organisation einer kompletten Bestattung über das Internet um Kundschaft, sondern auch mit der größten Auswahl an Särgen und Urnen. Personalisierung und Kundenbindung dürften allerdings eine Herausforderung werden. >>>per Mail

Nach GoButler stellt jetzt auch der Berliner Concierge-Service Sixtyone Minutes seinen Privatkundendienst ein. In Kürze will das Unternehmen Projekte mit Unternehmen starten. Mit wem soll zum Projektstart bekannt gegeben werden. >>>Deutsche-Startups.de

- INTERNATIONAL -

Amazon startet seinen Lebensmittel-Lieferdienst in Großbritannien. Rund 130.000 Artikel umfasst das Angebot an frischen und tiefgekühlten Lebensmitteln für Prime-Mitglieder von 69 Postleitzahlengebieten im Osten und Zentrum Londons. >>>Lebensmittel Praxis

Staples startet eine neue Instore-Navigation-App, mit der Kunden ihre Route für einen möglichst effizienten Einkauf planen können. Zum Start sind 83 Filialen eingebunden. >>>Mobile Commerce Daily

Tinder gibt es künftig nicht mehr für Kinder. Die Dating-App verbannt Nutzer unter 18 Jahren. Bis dato durften Minderjährige in einer eigenen Tinder-World surfen. Ihr Profile wurden volljährigen Nutzern nicht angezeigt. >>>CNet.com

- BACKGROUND -

Category Management: Handel und Industrie haben unter dem Dach der Branchenorganisation GS1 einen gemeinsamen Standard für Category Management im Online- und Omni-Channel-Umfeld definiert. Mitwirkende waren unter anderem Mars, Metro, Douglas und das EHI Retail Institute. >>>Lebensmittelzeitung (für Abonnenten)

Preiswerbung: In vielen Online-Shops wird ein Produkt mit einer durchgestrichenen unverbindlichen Preisempfehlung beworben. Dabei gibt es für Händler allerdings einiges zu beachten. >>>Internetworld.de

Konjunkturindex: Kleine und mittlere Online-Händler bewerten ihre Umsätze seit Jahresbeginn zunehmend schlechter, zeigt der e-KIX-Umfrage von HDE und ECC Köln. Als Hauptrund für die sinkenden Umsätze geben die Befragten den wachsenden Konkurrenzdruck durch andere Online-Händler (59 Prozent) und Marktplätze (45 Prozent) an. Aber auch die in den Direktvertrieb eingestiegenen Hersteller belasten den Angaben zufolge die Bilanz (30 Prozent). >>>Schuhmarkt-News.de

- GEHÖRT -

"Die Effekte, die wir mit der Cara-Delivigne-Kampagne auf Facebook erzielt haben, wären im programmatischen Bereich niemals möglich gewesen.“
Zalandos Senior VP Sales, Jerôme Cochet, hält Facebook für wichtiger und effektiver als TV und Programmatic. >>>Internetworld.de

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