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Bilanz des Modehändlers Zalando schafft im dritten Quartal Break-even

Zalando-Outlet in Berlin

Zalando.de

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Zum zweiten Mal in Folge schließt Zalando ein Quartal ohne Verlust ab. Der Umsatz des Modehändlers stieg im vergangenen Quartal um 24,2 Prozent auf 501 Millionen Euro an.

Zalando ist auf Kurs für ein konzernweit profitables Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz wuchs im dritten Quartal 2014 um 24,2 Prozent auf 501 Millionen Euro. Davon erwirtschaftete der Modehändler 276 Millionen Euro in der Kernregion Deutschland, Österreich und der Schweiz (plus 13,6 Prozent) und 198 Millionen Euro im restlichen Europa (plus 39,9 Prozent). Die übrigen 27 Millionen Euro entfielen auf andere Vertriebkanäle wie die Outlets in Berlin und Frankfurt.

Insgesamt erzielte Zalando im dritten Quartal 2014 eine bereinigte EBIT-Marge von 0,8 Prozent (drittes Quartal 2013: minus 12,4 Prozent) und damit den ersten konzernweiten EBIT-Break-even in einem dritten Quartal. Das wurde durch Einsparungen in Logistik, Marketing und Verwaltung erreicht. Im zweiten Quartal 2014 hatte der Modehändler erstmals einen profitablen Abschluss gemeldet.

Weitere Zahlen: Der Anteil des mobilen Datenverkehrs erreichte im dritten Quartal 43 Prozent. Die App war  zum Ende des dritten Quartals 5,1 Millionen Mal heruntergeladen worden. Die Zahl aktiver Kunden stieg um rund 15 Prozent auf 14,1 Millionen, das Bruttowarenvolumen pro aktivem Kunden um 12 Prozent. Insgesamt registrierten die Zalando-Webseiten im dritten Quartal 322 Millionen Besuche.

"Zalando wächst weiter schneller als der Online-Modemarkt, der wegen außerordentlich mildem Wetter einen schweren Start in die Herbst-/Wintersaison hatte", sagte Rubin Ritter, Mitglied des Zalando-Vorstands. "Nach unserer erfolgreichen Entwicklung im dritten Quartal erwarten wir für das Geschäftsjahr 2014 einen konzernweit leicht positiven Betriebsgewinn."

Vorgestern hat Zalando eine Partnerschaft mit Gap angekündigt. Ab Mai 2015 wird Kleidung des US-Labels über den Online-Händler verkauft.

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