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Fahrdienst-App Uber testet Lieferservice

Shutterstock.com/View Apart
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Der Mitfahrdienst Uber liefert in den USA jetzt kostenlos  auch Einkäufe nach Hause und hat eine Schnittstelle veröffentlicht, mit der sein Service in externe Apps integriert werden kann.

Das Pilotprojekt ist gestern in Washington D.C. gestartet und ist zeitlich begrenzt: Der Service Uber, der per App Mitfahrgelegenheiten bei Privatleuten vermittelt, liefert auch Einkäufe des täglichen Bedarfs. Rund 100 Produkte können über "Corner Store" derzeit bestellt werden, das Sortiment umfasst in erster Linie Drogerieartikel und Medikamente. 

Und so funktioniert's: Der Kunde gibt im Corner-Store-Bereich der App seine Adresse an, gibt seine Bestellung auf und bezahlt die gelieferten Produkte bargeldlos bei Uber. Der Bringdienst selbst ist kostenlos.

Für Notfälle außerhalb der Geschäftszeiten eignet sich das Angebot allerdings nicht: Verfügbar ist das Angebot Montag bis Freitag zwischen neun Uhr morgens und neun Uhr abends. Bislang nimmt nur eine begrenzte Anzahl an Fahrern an dem Experiment teil.

Mit den neuen Service greift Uber nicht nur das Geschäftsfeld der Taxis an, sondern positioniert sich auch als Konkurrent zu Angeboten mit taggleicher Lieferung von Amazon und Google.

Zudem hat das Unternehmen eine offene Schnittstelle veröffentlicht, mit der der Fahrdienst problemlos in Apps von Drittanbietern integriert werden kann. Zum Start kann Uber bereits 11 Partner vorweisen, die den Service in ihre Apps integrieren, darunter auch Tripadvisor, Starbucks und United Airlines, berichtet Techcrunch.

In Deutschland hat Uber einen Etappensieg erzielt: Der Fahrdienst darf in Berlin trotz eines behördlichen Verbots zunächst weitermachen. Die Stadt will vor einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts von Vollstreckungsmaßnahmen absehen.

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