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Grafik zu IPO

Geplanter IPO Lieferando-Mutter geht an die Börse

shutterstock.com/venimo
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Die Lieferando-Mutter Takeaway.com plant eine Aktienplatzierung in den nächsten Wochen. Der Börsengang soll dem Unternehmen mehr als 175 Millionen US-Dollar einbringen.

Der Mutterkonzern des Essenszustellers Lieferando will bei einem Börsengang mehr als 175 Millionen US-Dollar einnehmen. Das Unternehmen Takeaway.com kündigte am Dienstag die Aktienplatzierung in Amsterdam für die "nächsten Wochen" an. Das Unternehmen hatte demnach Mitte des Jahres 7,6 Millionen Kunden und steigerte den Halbjahres-Umsatz um gut 42 Prozent auf rund 50,5 Millionen Euro.

Zugleich blieb Takeaway.com in den roten Zahlen mit einem Verlust von 11,5 Millionen Euro nach einem Minus von rund 12 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Großer Wettbewerb - besonders in Deutschland

Der Wettbewerb in dem Geschäft ist besonders scharf in Deutschland, wo die von Takeaway 2014 übernommene Firma Lieferando unter anderem der Rivale Lieferheld gegenübersteht. Ansonsten gehen sich die Firmen in vielen Ländern aus dem Weg, um einen ruinösen Konkurrenzkampf zu vermeiden.

So verkaufte die bereits an der Börse notierte britische Firma Just Eat ihr Geschäft in Belgien und den Niederlanden an Takeaway.com - und die Lieferando-Mutter stieg im Gegenzug im Sommer aus dem Markt in Großbritannien aus.

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