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Delivery Hero

Q-Commerce Foodpanda expandiert in Deutschland - Delivery Hero steigt bei Deliveroo ein

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Foodpanda expandiert in weitere deutsche Städte. Ab Herbst sollen Radkuriere Lebensmittel und Gegenstände des täglichen Bedarfs auch in Frankfurt/Main, München und Hamburg binnen weniger Minuten liefern. Die Mutter Delivery Hero indes beteiligt sich indes an Deliveroo.

Nach einer Pilotphase in Berlin will der Online-Lieferdienst Delivery Hero seine Marke Foodpanda nun auch in anderen deutschen Städten anbieten. Ab Herbst sollen Radkuriere Lebensmittel und Gegenstände des täglichen Bedarfs auch in Frankfurt/Main, München und Hamburg binnen weniger Minuten liefern, wie der Dax-Konzern am Dienstag in Berlin mitteilte. Bis Jahresende sollen weitere Städte folgen.

Online-Jobanzeigen zufolge sucht das Unternehmen bereits auch in anderen Städten wie Düsseldorf und Köln nach Personal. Mitte Mai hatte der bis dato einzige Dax-Konzern ohne Deutschland-Geschäft seine Rückkehr in den Heimatmarkt angekündigt, nachdem er das Deutschland-Geschäft vor mehr als zwei Jahren an den damaligen niederländischen Konkurrenten Takeaway.com - heute Just Eat Takeaway (Lieferando) - verkauft hatte.

Darüber hinaus beteiligt sich Delivery Hero mit gut fünf Prozent am britischen Rivalen Deliveroo. Deliveroo war im März an die Londoner Börse gegangen.

Quick Commerce

In Deutschland kämpfen zahlreiche Unternehmen um die Aufmerksamkeit und das Geld der Kunden. Im Restaurantliefersegment tritt Foodpanda gegen den Platzhirsch Lieferando, das finnische Start-up Wolt und mittlerweile auch Uber Eats an.

Beim sogenannten Quick Commerce (Q-Commerce) - also der Zustellung von täglich genutzten Produkten binnen Minuten - radeln die Kuriere gegen die Zusteller von Gorillas, Flink und Getir.

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