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Shoperöffnung geplant ElectronicPartner will Comeback im E-Commerce

Shutterstock.com/mamanamsai
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ElectronicPartner will wieder in den Online-Handel einsteigen und künftig einen Internetshop anbieten. Vorstandssprecher Friedrich Sobol setzt auf eine neue Omnichannel-Strategie.

Nun also doch: Nach einigen strategischen Kehrtwenden in Sachen Multichannel will ElectronicPartner  (EP) wieder im Online-Handel aktiv werden und seinen Fachhandelspartnern künftig ein Online-Shop-Modul zur Verfügung stellen.


"Wir sind jetzt bereit dafür, den nächsten Schritt zu gehen und Händlern wie Konsumenten echten E-Com­merce anzubieten“, sagt Vorstand Friedrich Sobol. In den vergangenen Monaten habe man mit dem Relaunch der rund 800 Websites von EP-Markenhändlern sowie dem 360-Grad-Marketing-Konzept die Grundlagen dafür geschaffen. Bereits heute stehen im Online-Produktkatalog, der fester Bestandteil der neuen Homepages ist, etwa 19.000 Artikel zur Verfügung.


Ab dem ersten Quartal 2015 können Endkunden diese online bestellen und im EP-Shop ihrer Wahl abholen - Stichwort: Click & Collect. Ab September 2015 will das Unternehmen dann alle Facetten des Fernabsatzes anbieten. Angedacht ist sowohl der Versand von Bestellungen aus dem Zentrallager von EP als auch das Fulfillment direkt vom Indus­triepartner aus. Dieses Vorgehen sei in Zeiten von rückläufigen Margen und Preisspannen insbesondere im Bereich Elektro-Großgeräte sinnvoll, so Sobol.


Auch nach dem Start der eigentlichen Shop-Funktion im Internet gibt die EP-Zentrale Maximalpreise für die Artikel im Produktkatalog vor. Mittels einer "Datendrehscheibe", die zwischen das Shop-Modul und das Warenwirtschaftssystem des Resellers geschaltet ist, werden automatisch der lokale Preis, Bestand sowie die Autorisierung des Partners für den Verkauf des Produktes überprüft. Liegt der Preis des Händlers über dem Maximalpreis, so erscheint er nicht in der zentralen Suche. Die Infrastruktur für diesen Datenabgleich stehe schon bereit, erklärt Sobol weiterhin. Der Anbieter für das Online-Shop-Modul stehe hingegen noch nicht fest; auch zu den anfallenden Kosten für die Teilnahme am neuen E-Commerce-Konzept wollte sich der Manager derzeit noch nicht äußern

Um die Mitglieder nicht nur fit für den Multichannel-Vertrieb, sondern auch konkurrenzfähig im stationären Umfeld zu machen, hat EP unterdessen vier Markenberater eingestellt, die die Mitglieder künftig für Themen wie beispielsweise das modular aufgebaute Ladenbaukonzept sensibilisieren sollen. Im Mittelpunkt steht dabei die Digital-Signage-­Lösung "Virtual Shelf". Das virtuelle Beratungs- und Bestell-Tool soll den EP-Mitgliedern dabei helfen, die Online-Welt stärker in den Point of Sale einbinden.

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