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Multichannel-Handel Conrad setzt auf Mobilgeräte

Conrad-Zentrale in Hirschau

conrad.de

Conrad-Zentrale in Hirschau

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Der Elektronik-Versender Conrad sieht sich trotz seiner Filialen als E-Commerce-Unternehmen. Die Zukunft liegt im Mobilen - mit der eigenen App als Navigationshilfe.

Conrad bezieht den E-Commerce auch in seine Filialen ein. Kunden können im Laden Online-Angebote per Tablet ansehen oder auch per Smartphone-App einkaufen. "Die Zukunft ist vielmehr das 'Mobile Device', zum Beispiel das Smartphone und die App-Technologie", sagte CEO Jörn Werner gegenüber Channelpartner. "Wir verstehen die Conrad-App als Navigations-Tool, das den gesamten Kaufprozess beherrschen muss, von der Vereinbarung eines Beratungstermins in der Filiale über die Navigation zum gewünschten Produkt bis hin zum Bezahlen auf dem Smartphone."

Vergangene Woche hat Conrad auch eine eigene Community eröffnet, die eine Plattform für Technikfans werden soll - und damit die Beratung durch die Verkäufer ergänzen soll. "Das ist schließlich unser großes Unterscheidungsmerkmal zum reinen Online-Handel: bei uns arbeiten echte Menschen, die auch nach dem Kauf noch mit dem Kunden in Kontakt bleiben. Unser Ziel ist es, Kunden zu Fans zu machen", so Werner.

Digital erwirtschaftet das Unternehmen inzwischen die Hälfte seines Umsatzes, rund ein Drittel davon wiederum auf Marktplätzen wie Amazon, wo Conrad mit einem eigenen Shop vertreten ist.

Die Verknüpfung von Online und Offline ist für Elektronikhändler gerade ein heißes Thema: Nach Media Markt, hat jetzt auch Saturn eine erste 24-Stunden-Abholstation eröffnet. Sie ist Teil des neuen Servicekonzepts.

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