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Fünf Stolperfallen Abbruchrate im Warenkorb senken

shutterstock.com/Andrey Popov
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Der Warenkorb gehört zu den kritischsten Stellen im Online-Bestellprozess. Fünf Tipps helfen Einsteigern, häufige Stolperfallen zu vermeiden.

Die Deutschen shoppen gern und oft online. Die Usability von Bestellvorgängen ist dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor geworden. Insbesondere die Warenkorb-Optimierung hat einen enormen Effekt auf den Umsatz eines Online-Shops. Dennoch weisen viele Web-Shops in Deutschland starke Defizite auf, die den User oft kurz vor dem Kaufabschluss abschrecken. Die Experten von der Online-Marketing Agentur Löwenstark geben fünf Tipps für Einsteiger, wie Webshopbetreiber diese umgehen können.

1. Bestellung nur als registrierter User möglich

Das jagt Online-Käufer in die Flucht: Um das Produkt zu bestellen, muss zuerst ein Kundenkonto angelegt werden. Aber nicht jeder will gleich bei der Erstbestellung seine kompletten, teilweise sensiblen Daten dauerhaft preisgeben. Die Option der Gastbestellung bietet die Möglichkeit, den Webshop einfach und unkompliziert zu testen und Vertrauen aufzubauen. "Wer möchte, dass sich Kunden anmelden, sollte unbedingt die Vorteile eines persönlichen Kontos, wie zum Beispiel spezielle Rabatte oder Lieferung frei Haus, auf der Website hervorheben," erklärt Marian Wurm, Geschäftsführer und Mitgründer von Löwenstark.

2. Hohe Versandkosten

Versandkosten verschrecken den Kunden. "Online-Shops, die nicht bereit sind, die Versandkosten für ihre Käufer zumindest teilweise zu übernehmen, laufen Gefahr, diese an die Konkurrenz zu verlieren," warnt Wurm. "Auch ein Mindestbestellwert für den kostenfreien Versand erfüllt den Zweck und kann sogar dazu führen, dass der Kunde etwas mehr kauft als geplant, um den Bestellwert zu erreichen." Gut funktionieren zudem zeitbefristete Aktionen, bei denen der Online-Händler zu bestimmten Zeitpunkten seine Ware ohne Zusatzkosten verschickt, wie zum Beispiel beim Saisonwechsel oder zu Weihnachten. Wichtig ist generell, dass die anfallenden Kosten immer ganz am Anfang des Bestellprozesses genannt werden.

3. Fehlende Produktinformationen 

Wer kauft schon die Katze im Sack? Eine große Anzahl an Internetkäufern verlässt den Shop mit einem leeren Warenkorb aufgrund von fehlenden Produktinformationen. Wenn Kunden sich den Warenkorb mit allen Kosten noch einmal ansehen und von den verfügbaren Informationen nicht überzeugt sind, brechen viele den Kauf ab. Solche kritischen Informationen sind beispielsweise unpräzise Produktbeschreibungen, fehlende Produkt-Bilder oder ungenaue Angaben zum Liefertermin.

4. Langwieriger oder fehlerhafter Kaufprozess

Geduld ist nicht die Stärke der Internet-User und daher führt ein langer und unübersichtlicher Bestellvorgang zu hohen Abbruchsraten. Der aktuelle Trend: Ein One-Page-Checkout, womit der gesamte Kaufvorgang innerhalb einer einzigen Seite abgewickelt wird. Zudem können Softwarefehler auf der Website den Kaufprozess deutlich erschweren. Eine kosteneffiziente Lösung ist der regelmäßige Einsatz von Testkäufern. Das müssen keine Profis sein - auch Freunde und Bekannte können beim Testen eines Shops helfen.

5. Gewünschte Zahlungsmöglichkeiten nicht vorhanden

Bankeinzug oder PayPal - was darf es sein? User, die ihre bevorzugte Zahlungsart nicht finden, verlassen schnell den Shop. Die gängigen Bezahloptionen, die nicht fehlen dürfen, sind Zahlung per Rechnung, Kreditkarte, Lastschrifteinzug und über Online-Payment-Anbieter wie PayPal oder Skrill. Hilfreich ist auch die Platzierung von Logos und von kurzen Beschreibungstexten zu jedem Bezahlanbieter, in denen beispielsweise erklärt wird, wie man ein Konto bei PayPal anlegt oder für die Ware zahlt.

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