INTERNET WORLD Business Logo Abo
navabi

Nach der Sanierung Wie der Plus-Size-Versender navabi den Turnaround schaffte

Screenshot
Screenshot

Weil im Corona-Lockdown niemand mehr Abendkleider brauchte, stolperte der VC-getriebene Plus-Size-Versender navabi 2020 auf die Insolvenz zu. Die Gründer kauften ihr Unternehmen zurück - und wurden in kurzer Zeit profitabel. Doch der neue Weg ist nicht leicht.

Es war eine der eher überraschenden Corona-bedingten Pleiten des letzten Jahres: Im Juni 2020 eröffnete der 2008 gegründete Plus-Size-Versender navabi eine "Sanierung in Eigenverwaltung", um eine volle Insolvenz zu vermeiden. "Viele Leute haben uns gefragt: Warum habt ihr denn Corona-Probleme, ihr seid doch Online-Handel", erinnert sich Co-Gründer Bahman Nedaei. "Aber wir haben den größten Teil unseres Umsatzes mit Kleidern und anlassbezogener Mode verdient. Und wenn man nicht schick ausgehen kann, braucht man auch kein Abendkleid."

Die Krise traf den Versender in einer Wachstumsphase: Ende 2019 hatte das Unternehmen eine interne Finanzierungsrunde abgeschlossen, der Erlös wurde in den Aufbau eines Eigenmarkengeschäfts investiert, das von den Kunden gut angenommen wurde. "Im Februar waren wir sogar über Plan", so Nedaei. Dann kam der Lockdown - und die Umsätze von navabi brachen um über 50 Prozent ein, auch der Traffic ging stark zurück.

Sie möchten weiterlesen?
Digital plus jetzt 1 Monat kostenlos testen*
  • alle PLUS-Artikel auf allen Devices lesen
  • Inklusive digital Ausgabe des Magazins
  • alle Videos und Podcasts
  • Zugang zum Archiv aller digitalen Ausgaben
  • Commerce Shots, das Entscheider-Briefing für den digitalen Handel
  • monatlich kündbar

*danach € 9,90 EUR/Monat, monatlich kündbar

Das könnte Sie auch interessieren