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Online-Shopping-Schlacht Rabatttag-Analyse: Stärkster Black Friday aller Zeiten?

Shutterstock/Oakozhan
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Konsumenten nutzen zunehmend den ganzen November für ihre Schnäppchen-Jagd - dabei sorgt der Black Friday als krönender Abschluss nochmal für neue Konsum-Rekorde. Das Technologieunternehmen Criteo und der Zahlungsanbieter Klarna haben die ersten Zahlen analysiert.

Der Zahlungsanbieter Klarna hat die ersten Daten zum Black Friday erhoben. Mit Blick auf die erste Stunde des Tages waren die Verkäufe im Vergleich zu einem durchschnittlichen Tag im Jahr in Deutschland bereits um das 7-fache gestiegen, was einem Plus von 780 Prozent entspricht. Damit prognostiziert das Unternehmen, dass der Rabatttag der wahrscheinlich "stärkste Black Friday aller Zeiten" und "größte Onlineshopping-Tag jemals" gewesen sein könnte.

Im deutschlandweiten Vergleich wurde in den Städten der Bundesländer Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern und Berlin überdurchschnittlich viel gekauft. 

Verkaufsspitzen in der Kategorie Lifestyle

Eine andere Analyse der Umsatzzahlen des Technologieunternehmens Criteo zeigt, dass Konsumenten zunehmend den ganzen November für ihre Schnäppchen-Jagd nutzen, während sich der Black Friday auf hohem Niveau stabilisiert. Dafür wurden Verkäufe von über 10.000 Händlern weltweit im November 2020 und November 2021 ausgewertet, darunter ca. 1.500 in Deutschland.

Insgesamt tätigten sie zum Black Friday 2021 online 155 Prozent mehr Einkäufe als im Durchschnitt der ersten Novemberwoche. Im Jahresvergleich waren deutsche Konsumenten jedoch zurückhaltender als am Black Friday 2020 (19 Prozent weniger Sales als noch 2020). Bei der Betrachtung des gesamten November fallen Spitzen an den Sonntagen sowie zum Singles Day am 11.11. auf, an denen die Verkäufe konstant zwischen 20 Prozent und 40 Prozent höher lagen als in der ersten Novemberwoche. Das zeigt, dass der Singles Day auch hierzulande weiter Fuß fasst.

Die deutlichsten Verkaufsspitzen in Deutschland sind in der Kategorie Lifestyle zu beobachten: Hier wurden am Black Friday 190 Prozent mehr Verkäufe getätigt als im Schnitt der ersten Novemberwoche. Es folgen Consumer Electronics (+181 Prozent), Freizeitbedarf (+174 Prozent) und Mode (+172 Prozent).

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