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Black Friday

GfK-Auswertung Für diese Produktbereiche wird zum Black Friday eine erhöhte Nachfrage erwartet

Shutterstock/Pirina
Shutterstock/Pirina

Der Startschuss für die Black Week ist gefallen. Trotz zahlreicher Hindernisse für die diesjährige Shopping-Saison prognostiziert die GfK insgesamt ein positives Endergebnis für den Markt für technische Konsumgüter im Jahr 2021.

Bereits im vergangenen Jahr fand der Black Friday unter dem Einfluss der Pandemie statt. Damals wurden 53 Prozent der Verkäufe in der Black Week online getätigt; sie überstiegen damit zum ersten Mal die stationären Käufe.

In diesem Jahr nun ist die Corona-Pandemie erneut das bestimmende Thema während der Rabatttage. Hinzu kommt die aktuelle Fragilität von Lieferketten und die daraus resultierende unübliche Preisentwicklung, die an den Endkonsumenten weitergegeben wird.

Doch trotz zahlreicher Hindernisse für die diesjährige Shopping-Saison prognostiziert die GfK insgesamt ein positives Endergebnis für den Markt für technische Konsumgüter im Jahr 2021. "Da die Verbraucher Versandverzögerungen und Bestandsverknappungen fürchten, kaufen viele vorzeitig. Durch das Vorziehen der Einkäufe durch die Konsumenten ziehen auch Einzelhändler ihre Angebote immer weiter vor", erklärt dazu Norbert Herzog, GfK-Experte für technische Konsumgüter. "Daher erwarten wir, dass sich Black Friday immer weiter in den beginnenden November hin ausdehnt, noch mehr als in den letzten Jahren."

Für diese Produktbereiche wird eine erhöhte Nachfrage erwartet:

Trotz des bereits hohen Niveaus im Vorjahr erwarten GfK-Experten auch 2021 wieder eine hohe Nachfrage für technische Güter. In Corona-Zeiten sind vor allem die Pandemie-bedingten neuen Verhaltensweisen von Verbrauchern im Fokus:

1. Home-Office und Home-Schooling

Während im ersten Jahr der Pandemie grundlegende Anschaffungen wie Laptops (+26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) oder Monitore (+35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) getätigt wurden, wird die Arbeitsumgebung zu Hause nun mit anspruchsvolleren Produkten erweitert.

Bereits von Januar bis September 2021 verzeichnet der IT-Sektor (Notebooks, Tablets, Computer, Drucker, etc.) ein Wachstum von 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Denn das Lernen und Arbeiten von Zuhause wird erwartungsgemäß auch über die Pandemie hinaus Bestand haben und so die Verbrauchernachfrage im vierten Quartal massiv beeinflussen.
 
2. Telekommunikation

Während IT- und Büroausstattung den Markt 2020 dominierten, wird sich dieses Jahr auch der Bereich der Telekommunikation wieder erholen. Laut GfK wuchs der Umsatz in diesem Sektor von Januar bis September 2021 weltweit um 20 Prozent, angetrieben von Wearables (+50 Prozent), Smartphones (+19 Prozent) und mobilen Headsets/Kopfhörern (+29 Prozent). Denn der Ausbau von 5G und neue Smartphone-Generationen, zum Beispiel faltbare Handys, schaffen einen Anreiz für neue Anschaffungen.
 
3. Haushaltsgeräte

Über die gesamte Pandemie hinweg stieg die Nachfrage nach Haushaltsgeräten aller Art: So verzeichneten Geräte zur Essenszubereitung in der Black Friday Woche 2020 ein Plus von 134 Prozent im Vergleich zu durchschnittlichen Wochen. Für 2021 werden besonders Geräte mit einer hohen Marktdurchdringung stärker nachgefragt, beispielsweise Espresso-Vollautomaten mit +33 Prozent oder Küchenmaschinen mit +4 Prozent von Januar bis September 2021.
 
4. Premium-Technik

Bereits 2020 hatten Verbraucher ein hohes Bestreben nach Luxus-Produkten im Bereich technische Konsumgüter, um ihre häusliche Umgebung im Lockdown aufzuwerten. Dies bestätigt eine GfK-Studie, laut der Verkäufe von Großbildfernsehern (+70 Zoll) von Januar bis September 2021 um 64 Prozent gestiegen sind, während kleinere Fernseher stagnierten. Auch für Smart Home-Geräte wird ein Aufschwung erwartet.

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