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Voice Commerce

Voice Commerce Studie: Skepsis überwiegt beim Einkaufen per Stimmbefehl

Shutterstock/Grandbrothers
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Voice Commerce, also der Einkauf mit einem Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant, steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Eine aktuelle Studie zeigt, wo die größten Vorbehalte der Verbraucher liegen.

Über 80 Prozent der Onlineshopper haben noch nie etwas über einen Voice Assistant bestellt. Das ist das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung GetApp zum Thema Voice Commerce.

Für die Studie waren 940 Internet-Nutzer über 18 aus Deutschland befragt worden, die in den vergangenen zwölf Monaten online etwas eingekauft hatten. Dabei hatten 19 Prozent zumindest einmal einen Voice-Assistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt - die große Mehrheit von 81 Prozent hatte dies nicht getan. 

Angst vor Big Brother

Der größte Hinderungsgrund für Voice Commerce: 41 Prozent, also rund die Hälfte der Voice-"Abstinenzler", gaben an, kein entsprechendes Endgerät wie zum Beispiel einen Amazon Echo Dot zu besitzen. Den wollen viele Konsumenten auch gar nicht: 25 Prozent der Befragten gaben an, es sei ihnen unwohl dabei, ein Gerät im Haus zu haben, das immer zuhört. 21 Prozent wussten gar nicht, dass sie per Stimme Produkte kaufen können, weitere 21 Prozent hatten Angst davor, die falschen Waren geliefert zu bekommen.

Grundsätzlich stört 49 Prozent der Befragten, dass sie das Produkt bei der Bestellung nicht sehen können, 40 Prozent finden nicht gut, dass sie zum Bestellen per Roboter alles ganz besonders klar und deutlich sagen müssen.

Für die 19 Prozent der Befragten, die bereits per Voice-Kommando eingekauft haben, stehen dagegen an erster Stelle die Zeitersparnis (48 Prozent) und die Bequemlichkeit (41 Prozent). Gekauft wurden am häufigsten Elektronikprodukte (38 Prozent), Mode (30 Prozent) und Kosmetika (29 Prozent).

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