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Neue Analyse Econda schlüsselt Besucherverhalten auf

Fotolia.de/Scanrail
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Der Webanalyse-Anbieter Econda bietet ab sofort die Analysemöglichkeit "Centricity" an. Statt nur Kennzahlen zu aggregieren, erlaubt das Produkt, das Besucherverhalten genauer in den Blick zu nehmen.

"Den durchschnittlichen Kunden gibt es nicht", postuliert Econda. Mit der "Centricity"-Analyse stellt der Karlsruher Webanalyse-Anbieter das Besucherverhalten in Online-Shops in den Mittelpunkt. Während in der klassischen Webanalyse aggregierte Kennzahlen erhoben werden - zum Beispiel die Zahl der Besucher, welche Seiten am häufigsten aufgerufen werden oder die durschnittliche Warenkorbgröße - ermöglicht Centricity, Besucher anhand ihres Verhaltens in Gruppen zusammenzufassen.

So können Kunden beispielsweise nach ihrer Einkaufshäufigkeit in Einmal-, Mehrfach- und Stammkunden sortiert werden. Deren Verhalten kann dann noch detaillierter betrachtet werden: Auf welchen Wegen kommen sie in den Shop? Welche Produkte kaufen sie häufig zusammen ein? Wie häufig lassen sie den Warenkorb stehen, um ihn bei einem späteren Besuch wieder aufzugreifen?


"Online-Händler können Verhaltensmuster erkennen und daraus Handlungen ableiten", sagt Christian Schäfer-Lorenz, Product Manager bei Econda. Es könne zum Beispiel eine Beruhigung sein zu wissen, dass bestimmte Kundengruppen beim ersten Besuch den Warenkorb sehr häufig einfach stehen lassen, beim zweiten Besuch dann aber doch kaufen. Eine weitere Konsequenz aus der Analyse: Dem Kunden, der bestimmte Produkte in den Warenkorb gelegt, aber nicht gekauft hat, kann nachträglich eine E-Mail mit einem Rabatt- oder dem kostenlosen Versandangebot zugesendet werden.


Centricity wertet Rohdaten aus. Econda-Kunden, die den Shop- oder den Site-Monitor in der Platinum-Funktion nutzen, steht die Centricity-Auswertung in der Basisversion kostenlos zur Verfügung. Im April 2014 haben sich Econda, Performance Media, Blue Summit Media und Delasocial unter dem Dach der Performance Interactive Alliance zusammengeschlossen. Die Dienstleister wollen künftig ihre Services bündeln.

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