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Bürger können Veröffentlichung auf Bing Streetside verhindern

Bürger können Veröffentlichung auf Bing Streetside verhindern Zwei Monate Zeit für Vorabwiderspruch

Microsoft hat sich der Kritik der Datenschützer gebeugt und nimmt ab 1. August 2011 Vorabwidersprüche gegen die Veröffentlichung von Außenansichten von Häuserfronten im Geodatendienst Bing Maps Streetside an.

Dafür stellt der Konzern für Privatpersonen ein Online-Formular bereit, mit dem der Vorabwiderspruch bis zum 30. September 2011 möglich ist. Das Formular kann entweder online ausgefüllt werden oder nach dem Ausfüllen per Post an Microsoft gesendet werden. Widersprüche akzeptiert das Unternehmen jedoch nur dann, wenn dieses Formular verwendet wird. Auch zu früh oder zu spät gestellte Anträge werden nicht berücksichtigt.

Wer den Vorabwiderspruchszeitraum verpasst, hat jedoch auch nach der Veröffentlichung auf Streetside noch die Möglichkeit zu widersprechen und die jeweiligen Häuserfronten offline nehmen zu lassen. Die ersten Bilder sollen im Herbst dieses Jahres online gehen, einen genaueren Termin nannte Microsoft noch nicht.

Der Geodatendienst Streetside war ins Kreuzfeuer der Datenschützer geraten, da Microsoft zunächst keine Vorabwidersprüche gegen die Publikation von Häuserfronten zulassen wollte. Als Grund gab das Unternehmen an, dass Bürger für einen Vorabwiderspruch weitaus mehr Daten als für einen Widerspruch nach Veröffentlichung preis geben müssten.

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