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Microsoft veröffentlicht Geschäftsergebnisse

Microsoft steigert Gewinn und Umsatz Online schreibt 2,6 Milliarden US-Dollar Verlust

Microsoft hat seine Zahlen für das vierte Quartal und das gesamte Geschäftsjahr 2010/2011 veröffentlicht. Obwohl sowohl der Gewinn als auch der Umsatz über den Erwartungen der Analysten liegen, bereiten die Bereiche Online, Mobile und neuerdings auch Windows Sorgen.

Die Online Services Division erwirtschaftete im vierten Quartal einen Umsatz in Höhe von 662 Millionen US-Dollar und damit 17 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Zugleich erhöhte sich aber auch der Verlust von 688 Millionen auf 728 Millionen US-Dollar. Bezogen auf das gesamte Geschäftsjahr konnte die Sparte den Umsatz um 15 Prozent von 2,2 Milliarden auf 2,53 Milliarden US-Dollar erhöhen. Dennoch fuhr Microsoft in diesem Jahr hier sogar mit 2,56 Milliarden US-Dollar noch einen größeren Verlust als im Vorjahr ein. Im Geschäftsjahr 2010 betrug der Verlust nur 2,34 Milliarden US-Dollar.

Einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahresquartal verbuchte auch der Bereich Windows & Windows Live. Hier sank der Umsatz von 4,78 Milliarden um ein Prozent auf 4,74 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn betrug 2,94 Milliarden US-Dollar, im Vorjahr waren es 3,06 Milliarden. Auf das ganze Jahr betrachtet schrumpfte der Umsatz im Vergleich zum vergangenen Jahr um 470 Millionen (zwei Prozent) auf 19,02 Milliarden US-Dollar. Auch der Gewinn dieses Geschäftsbereichs ging zurück, von 13,03 Milliarden im Vorjahr auf 12,28 Milliarden US-Dollar.

Der Gesamtkonzern erwirtschaftete einen Quartalsumsatz von 17,37 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Wachstum von acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Quartalsgewinn steigerte sich sogar um 30 Prozent auf 5,87 Milliarden Euro gegenüber 4,52 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Für das gesamte Geschäftsjahr erreichte der Konzern einen Rekordumsatz in Höhe von 69,94 Milliarden US-Dollar, satte zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Der Jahresgewinn beträgt 23,15 Milliarden US-Dollar, wuchs also mit 23 Prozent um fast ein Viertel im Vergleich zum vorigen Geschäftsjahr.

Einen Quartalswachstum um 12 Prozent konnte die Sparte Server & Tools verzeichnen. Die Umsatzmarke lag hier bei 4,65 Milliarden US-Dollar, im Vorjahr waren es 4,14 Milliarden US-Dollar. Dementsprechend wuchs auch der Gewinn von 1,56 Milliarden im Vorjahreszeitraum auf 1,77 Milliarden US-Dollar. Der Jahresumsatz betrug hier 17,09 Milliarden US-Dollar (Vorjahr 15,37 Milliarden US-Dollar) und der Gewinn stieg auf 6,60 Milliarden von 5,53 Milliarden US-Dollar im vergangenen Geschäftsjahr.

Positiv entwickelte sich ebenfalls die Entertainment & Devices Division mit einem Umsatzwachstum von 30 Prozent auf 1,48 Milliarden US-Dollar im Quartal und sogar um 45 Prozent auf 8,91 Milliarden US-Dollar im ganzen Geschäftsjahr. Erheblich gesteigert werden konnte hier der Gewinn. Im Vorjahresquartal erwirtschaftete die Sparte noch einen Verlust von 172 Millionen US-Dollar, nun kam ein Gewinn von 32 Millionen US-Dollar zustande. Gesehen auf das ganze Jahr wurde der Gewinn mehr als verdoppelt, von 618 Millionen auf 1,32 Milliarden US-Dollar.

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