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Microsofts Windows-8-Tablet Surface geht in die dritte Runde: Das Surface Pro 3 ist größer, dünner und leichter – und soll Notebooks überflüssig machen.

Surface Pro 3 Neue Tablet-Attacke von Microsoft

Lässig: So stellt sich Microsoft den Käufer vor

Microsoft.com

Lässig: So stellt sich Microsoft den Käufer vor

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Microsofts Windows-8-Tablet Surface geht in die dritte Runde: Das Surface Pro 3 ist größer, dünner und leichter - und soll endlich auch die Kunden überzeugen.

Ein besonders großer Erfolg war Microsoftmit seinen Windows-8-Tablets der Surface-Reihe bisher nicht beschieden: Die Geräte fanden nur vergleichsweise wenig Käufer, auch Preissenkungen und Verkaufsaktionen brachten kaum Besserung.

Mit der dritten Modellgeneration, die Microsoft gestern vorstellte, soll nun alles besser werden. Zur Überraschung vieler Marktbeobachter folgt das Surface Pro 3 allerdings nicht dem allgemeinen Tablet-Trend zum kleineren Display - stattdessen trumpft das Gerät sogar mit einem zwölf Zoll großen Touchscreen auf. Laut Microsoft ist der Newcomer leichter, leiser und schneller als die Vorgänger und soll Notebooks überflüssig machen.

Die technischen Daten können sich durchaus sehen lassen: Das 12-Zoll-Display im 3:2-Format hat eine Auflösung von 2.160 x 1.440 Bildpunkten. Das entspricht einer Pixeldichte von 216 ppi (Pixel pro Zoll). Zum Vergleich: Apples MacBook Pro kommt in der 13-Zoll-Variante mit Retina-Display auch nur auf eine Pixeldichte von 227 ppi.


Für ausreichend Rechenleistung sorgen je nach Ausführung Intels Core i3-, i5- und i7-Prozessoren mit bis zu 8 GByte Arbeitsspeicher. Die verbauten SSDs fassen bis zu 512 GByte. Als Betriebssystem arbeitet auf dem Surface Pro 3 ein vollwertiges Windows 8.1 Pro, somit laufen auf dem Gerät alle Windows-Anwendungen.

Zur weiteren Ausstattung zählen ein USB-3.0-Anschluss, ein Mini-Display-Port und ein Micro-SD-Karteneinschub. Microsoft verspricht mit 9 Stunden eine um 10 Prozent längere Akkulaufzeit im Vergleich zum Vorgänger-Surface.

Die Preise für das Surface Pro 3 beginnen bei ambitionierten 800 Euro für das kleinste Modell mit Intels Core i3-Prozessor und 64 GByte SSD-Speicher. Das Topmodell mit Intel Core i7 und 512 GByte Speicher kostet satte 1.950 Euro. Damit ist das Surface aber noch lange kein Notebook-Ersatz: Denn eine Tastatur ist bei dem Preis noch nicht dabei.

Neben dem eigentlichen Tablet bringt Microsoft noch diverses Zubehör auf den Markt: Der Surface Pen ist ein Eingabestift, der mit einer verbesserten Drucksensibilität ein "noch natürlicheres Schreiberlebnis" ermöglicht. Der Preis: 50 Euro. Weiterhin erhältlich ist das Surface Pro Type Cover: Dabei handelt es sich um einen Display-Schutz, der per Magnet mit dem Surface verbunden wird. Mit integrierter Tastatur und Hintergrundbeleuchtung soll es das Tablet zu einem Premium-Laptop machen. Der Preis: 130 Euro.

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