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Büro-Software Microsoft-LinkedIn-Deal: Outlook bekommt offenen Zugang für Konkurrenz

shutterstock.com/Goodluz
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Microsoft hat für den bevorstehenden LinkedIn-Deal die Öffnung der Software Outlook für Rivalen zugesagt. Konkurrenten wie Xing sollen ebenfalls von der Einbindung in Microsofts E-Mail- und Kalender-Programm profitieren.

Microsoft will die 26 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme des Karriere-Netzwerks Linkedin mit einem offenen Zugang für konkurrierende Dienste für die Büro-Software Outlook absichern. So sollen LinkedIn-Konkurrenten wie Xing aus Deutschland ebenfalls von der Einbindung in Microsofts E-Mail- und Kalender-Programm profitieren können. Das sei in den Vorschlägen vorgesehen, die Microsoft der EU-Kommission vorgelegt habe, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Personen.

Mit dieser Funktion können Informationen aus diversen Business-Netzwerken zum Beispiel direkt in Kalender-Einträge in Outlook integriert werden. Zugleich sollen Computer-Hersteller wie Hewlett-Packard oder Dell den Vorschlägen zufolge LinkedIn-Verknüpfungen auf ihren Geräten deaktivieren können.

Kein Zugang zu LinkedIn-Daten für Rivalen

Einen Zugang zu LinkedIn-Daten für Rivalen soll es demnach aber nicht geben. Das hatte die Unternehmenssoftware-Firma Salesforce gefordert, die ebenfalls LinkedIn haben wollte und danach vor Wettbewerbsproblemen bei einer Übernahme durch Microsoft warnte.

Für den Deal um LinkedIn ist die Zustimmung der Wettbewerbshüter der EU-Kommission notwendig. Die aktuelle Prüfungsfrist läuft am 6. Dezember ab, sie kann aber noch verlängert werden. Die Kommission bestätigt lediglich den Eingang der Microsoft-Vorschläge, aber äußert sich nicht zum Inhalt.

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