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bing kommt aufs Blackberry

bing kommt aufs Blackberry Microsoft greift RIM unter die Arme

Im hart umkämpften Smartphone-Markt war das Blackberry von RIM einst das Handy für Geschäftsleute. Jetzt will der Hardwarehersteller über die Zusammenarbeit mit  wieder auf die Füße kommen und bringt die Microsoft-Suchmaschine  auf seine Geräte.

Die Ankündigung, bing zukünftig auf Blackberry-Geräten zu integrieren, kam von Microsoft-Chef Steve Ballmer selbst: Im Rahmen der Entwicklerkonferenz von RIM sagte Ballmer, dass Blackberry neben der Suchmaschine auch den Microsoft-Kartendienst übernehmen werde. Das berichtet die .

Darüber hinaus soll Microsoft dem Gerätehersteller einen Onlinespeicher zur Verfügung stellen. Bisher waren auf den Geräten von RIM der Such- und Kartendienst von  installiert.

Konkurrenz durch Zusammenarbeit ausschalten?

Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen ist insofern ungewöhnlich, als dass Microsoft sich mit seinem Smartphone-Betriebssystem Windows Phone 7 in direkter Konkurrenz zu RIM befindet. Bisher liegt Phone 7 in der Nutzerstatistik noch hinter Apple und RIM, aber nach Prognosen von Gartner soll das Betriebssystem bis 2015 weltweit zur Nummer zwei werden.

Im Februar 2011 hatte Microsoft mit der Meldung überrascht, eine strategische Partnerschaft mit dem Handyhersteller Nokia einzugehen. Der ehemalige Marktführer Nokia lässt seine Mobilgeräte in Zukunft über das Windows Phone 7 laufen und stampft sein eigenes Betriebssystem Symbian ein.

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