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Jerry Yang

Das Ende der Übernahmeverhandlungen mit Microsoft könnte Yahoo-Gründer Jerry Yang teuer zu stehen kommen - die Aktionäre sind sauer auf ihn.

1,33 Millarden Yahoo-Aktien gibt es, rund vier Prozent davon gehören Yahoo-Chef und Mitbegründer Jerry Yang. Noch am Freitagabend waren diese 1,33 Millarden Aktien etwa 24 Millarden Euro wert, wenn man ihren Börsenkurswert zugrundelegt. Microsoft wollte sogar 27 Milliarden Euro springen lassen - Yang lehnte ab. Am Wochenende erklärte Microsoft die Übernahmeverhandlungen für beendet, und heute bekam Yahoo an der Börse die Quittung: Nach Handelsstart in Frankfurt sackte der Kurs innerhalb einer Stunde um fast 20 Prozent in den Keller, der Börsenwert des Unternehmens sank um über vier Millarden Euro.

Hat der 39-Jährige sich verzockt? Viele Aktionäre sehen das so. Sie hätten das Microsoft-Angebot wohl gern angenommen - und wenden sich jetzt enttäuscht vom in Taiwan geborenen Amerikaner, der Yahoo 1994 mitbegründete, ab. Die Kurse werden weiter fallen, glauben Analysten. Und womöglich bekommt Microsoft Yahoo doch noch - für deutlich weniger als die jetzt ausgelobten 27 Milliarden Euro.

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