INTERNET WORLD Business Logo Abo
Dritter Quartalsbericht 2011 bei Microsoft

Microsoft macht online weiter Verluste Gewinn steigt auf 5,23 Milliarden US-Dollar

Microsoft gibt die Ergebnisse seines dritten Quartalsberichts des laufenden Finanzjahres bekannt und übertrifft die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz des Software-Giganten wuchs um 13 Prozent. Mit seinen Onlinediensten kann der Konzern jedoch nicht zufrieden sein, sie fuhren auch im aktuellen Quartal ein Minus in Höhe von 726 Millionen US-Dollar ein.

Zwar konnte Microsoft den Verlust in der Onlinesparte, zu der unter anderem die Suchmaschine Bing gehört, um drei Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal verringern, doch von den schwarzen Zahlen ist Microsoft online noch weit entfernt. Finanzchef Peter Klein gibt sich zuversichtlich: "Wir sind stolz auf das, was wir inzwischen mit Bing erreicht haben." Allerdings gäbe es auch in Zukunft noch reichlich zu tun. So musste Klein einräumen, dass die Vernetzung mit Yahoo noch nicht so weit gediehen ist, wie vorgesehen. Demzufolge liegt auch der mit der Suche erwirtschaftete Umsatz deutlich unter den Erwartungen. Die Online-Division verzeichnete einen Umsatz von 684,00 Millionen US-Dollar.

Im dritten Quartal 2011 verzeichnet Microsoft einen Gesamtumsatz von 16,43 Milliarden US-Dollar. Das ist eine Steigerung von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal (14,50 Milliarden US-Dollar).

Auch beim Gewinn legten die Redmonder zu: Er beziffert sich im jetzt abgeschlossenen Quartal auf 5,23 Milliarden US-Dollar und ist damit mehr als ein Drittel (31 Prozent) höher als im Vergleichsquartal 2010. Damals waren es noch 4,01 Milliarden US-Dollar gewesen. Allerdings zieht Microsoft im Vergleich mit Apple erstmals in seiner Geschichte in einem Quartal den Kürzeren. Apple fuhr im gleichen Zeitraum 5,99 Milliarden US-Dollar Gewinn ein.

"Trotz eines schwierigen PC-Marktes liefern wir solide Finanzergebnisse", so Microsoft-CFO Peter Klein. "Das demonstriert die Stärke und Breite unserer Geschäftsfelder." Die Unterhaltungs- und Gerätesparte des Unternehmens setzte laut Finanzbericht im letzten Quartal 1,94 Milliarden US-Dollar um.

Das könnte Sie auch interessieren