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Microsoft setzt auf das Digitale Wirtschaftswunder

Industrie 4.0 CeBIT: Microsoft setzt auf Internet of Things

Microsoft hofft auf das Digitale Wirtschaftswunder

Microsoft hofft auf das Digitale Wirtschaftswunder

Microsoft präsentiert auf der CeBIT Anwendungen und Lösungen für die "4. Industrielle Revolution", die nichts Geringeres als das digitale Wirtschaftswunder bewirken sollen.

Dass Microsoft auf seinem CeBIT-Stand gemeinsam mit Partnern Lösungen rund um die eigenen Produkte präsentiert, hat Tradition. In diesem Jahr hat das Unternehmen seinem Messeauftritt aber ein fast schon philosophisches Motto gegeben: "Wir schaffen das digitale Wirtschaftswunder", so die Ankündigung von Microsofts Deutschland-Chef Christian Illek.

Der Konzern geht mit dem Vergleich weit in die Geschichte zurück und verweist auf das Wirtschaftswunder der 1950er Jahre, das nun im Zuge der Digitalisierung - Stichwort Industrie 4.0 oder Internet of Things - eine Renaissance erleben soll.

Mobile- und Cloud-Technologien, Big Data und Social Communications sollen dabei die Treiber für neue Produkte und Services sein - und Microsoft wird einige Showcases in Hannover vorstellen. Ein Beispiel aus dem Bereich Internet der Dinge wird der Armaturenhersteller Dornbracht mit der Lösung "Smart Water" präsentieren, die Wasserinstallationen in Bad und Küche vernetzt und dank der Auswertung eine Reduzierung des Wasserverbrauchs möglich macht.

Auch auf dem Stand zu sehen ist eine Smarte Socke: Dabei misst der Fitness-Tracker "Smart Sock" von Sensoria die Belastung der Fußsohlen, damit Läufer ihren Laufstil analysieren können. In dem vorgestellten Showcase helfen die "intelligenten Socken" aber auch dabei, den richtigen Schuh zu finden. Die Daten der Laufanalyse werden dafür zum Abgleich mit dem Schuhsortiment von Jack Wolfskin in dessen ERP-System geschickt, worauf Kunden Vorschläge für ihre Produktauswahl erhalten.

Darüber hinaus zeigt Microsoft in Hannover den "modernen Arbeitsplatz", an dem Besucher das Zusammenspiel verschiedener Kommunikationsmöglichkeiten und Endgeräte erleben können.

Mit einer weiteren Präsentation, wenn auch fern der CeBIT hat Micrososft eher für Ernüchterung gesorgt: Die aktuellen Quartalszahlen für September bis Dezember 2014 weisen zwar einen Umsatzanstieg aus, der Nettogewinn für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres fiel allerdings um elf Prozent schlechter aus als im Vorjahreszeitraum.

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