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Adobe Summit London 2015

Adobe Summit 2015 Adobe stellt Zusammenarbeit in den Mittelpunkt

Rund 4.000 Teilnehmer kamen ins London Excel Conference Center zum Adobe Summit

Frank Kemper

Rund 4.000 Teilnehmer kamen ins London Excel Conference Center zum Adobe Summit

Frank Kemper

Vor spektakulärer Kulisse eröffnete Adobe-Vizepräsident Brad Rencher am Mittwoch in London den Adobe Summit. Im Mittelpunkt der Marketing-Konferenz dieses Jahr: Zusammenarbeit auf allen Kanälen.

Big Data und keativen Content zusammenführen: das soll ein neues System der Inhalteverwaltung in der Adobe Marketingcloud. Ziel ist es, die Zusammenarbeit von Marketers und Kreativen in der Adobe-Softwarewelt zu vereinfachen.

Basis für die Zusammenarbeit zwischen der Marketing-Suite und den Kreativ-Anwendungen ist eine gemeinsame Inhalteverwaltung (Asset Management), integriert im Adobe Experience Manager. Das Prinzip dahinter: Alle Kreativ-Inhalte (Texte, Bilder, Audio, Video, Grafik) liegen sicher hinter der Firewall des Unternehmens und sind dennoch über Desktop- und Mobile-Anwendungen zugänglich. Neue Funktionen sollen es erleichtern, Inhalte, die zum Beispiel in der Grafikabteilung mit Photoshop erstellt wurden, in aktuelle Webauftritte zu übernehmen - sowohl mobile als auch für Desktops.

Die Zusammenführung von kreativen Ideen und Echtzeit-Marketing-Daten stand im Mittelpunkt der Eröffnungsrede von Adobe-Marketingchef Brad Rencher. Vor einer rund 70 Meter breiten Video-Wand eröffnete er am 29. April im London Excel Center den Adobe Summit 2015. Die Konferenz für digitales Marketing richtet sich vor allem an Anwender der Adobe Marketing Cloud. Nach Angaben des Veranstalters sind in diesem Jahr 4.000 Teilnehmer dabei, 500 mehr als im Vorjahr. Schmankerl für die Teilnehmer: Aus Anlass des 25. Geburtstags von Adobe Photoshop erhalten alle ein Jahr kostenlosen Zugriff auf die Creative Suite, in der Adobe seine gesamte Kreativ-Software bündelt.

Die Nachricht des Tages war jedoch die strategische Partnerschaft mit Microsoft. Wayne Morris, bei Microsoft verantwortlich für Dynamics, betonte auf der Bühne das große Potenzial bei der Verschmelzung der beiden Marketing-Plattformen. Weitere Aussagen über den Grad der Partnerschaft machte Morris indes nicht.

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