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Salesforce kauft SteelBrick

E-Commerce Salesforce übernimmt SteelBrick

Shutterstock/chainarong06
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Rund 360 Millionen US-Dollar bezahlt Salesforce für SteelBrick. Das Unternehmen ist auf Vertriebs-Software spezialisiert, die direkt auf der Salesforce-Plattform läuft.

Noch kurz vor Jahresschluss ist Salesforce auf Einkaufstour gewesen. Für 360 Millionen US-Dollar übernimmt der Cloud- und CRM-Spezialist den CPQ-Anbieter (Configure, Price, Quote) SteelBrick. Mit SteelBrick CPQ können Vertriebsmitarbeiter in Unternehmen Produkte konfigurieren, Preise kalkulieren und Rabatte erstellen. Die Software läuft direkt auf der Salesforce-Plattform und soll Verkaufsprozesse deutlich beschleunigen.

Steelbrick, das erst vor sechs Jahren gegründet wurde, richtet sich mit seinen Produkten vor allem an kleine und mittlere Unternehmen, die bereits Salesforce nutzen. Erst vor wenigen Monaten hatte sich Salesforce laut TechCrunch an einer Finanzierungsrunde für SteelBrick beteiligt. Die Übernahme soll bis Ende April 2016 vollzogen werden.

Im September 2015 hatten die beiden Rivalen Microsoft und Salesforce eine strategische Partnerschaft angekündigt. Dabei soll die Salesforce-Plattform direkt mit Anwendungen und Diensten von Microsoft verknüpft werden. Unter anderem sollen Skype for Business und Onenote direkt in Salesforce Lightning integriert werden. Im vergangenen Jahr hatten Microsoft und Salesforce gemeinsam entwickelte Lösungen vorgestellt. Firmen sollen damit über mobile Geräte besser auf ihre Unternehmenssoftware zugreifen können.

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