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Mitfahr-App Uber lenkt in Deutschland ein

Fotolia.com/Rod vParsons
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Im Streit mit Taxifahrern rückt der Fahrdienst offenbar von seinem bisherigen Geschäftsmodell ab - und passt sich an die geltenden Bestimmungen in Deutschland an.

Der Fahrdienst-Anbieter Uber will sein Geschäftsmodell in Deutschland ändern und seine Smartphone-App Uber Pop in Berlin zu einer Art Mitfahrzentrale mit deutlich gesenkten Tarifen machen, berichtet die "Welt". Die neuen Tarife müssten deutlich unter den Betriebskosten für ein Auto liegen, damit Uber als Mitfahrzentrale firmieren kann. Künftig soll eine Fahrt in Berlin 35 Cent pro Kilometer kosten - im Gegensatz zu derzeit etwa 1,60 Euro pro Kilometer. Die Fahrer sollen aber weiterhin, wie auch sonst bei Mitfahrzentralen, selbständig unterwegs sein.

Außerdem wolle der Fahrdienst für seinen Luxus-Chauffeurdienst Uber Black eine generelle Betriebserlaubnis erwerben und Autos kaufen, die unter dieser Konzession fahren dürfen.

Zuletzt hatte Uber in Deutschland die Einführung einer App mit einer Taxifahrer-freundlicheren Variante angekündigt. Taxifahrer hatten sich im Juni zu einem europaweiten Protest gegen Mitfahr-Apps wie Uber zusammengeschlossen. In Berlin und Hamburg war der Dienst bereits untersagt worden.

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