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Aus für Gutschein-App Axel Springer stellt Last Minute Local ein

Last Minute Local: Screenshot
Last Minute Local: Screenshot

Ausgedealt: Ende August ist Schluss für die Schnäppchen-App Last Minute Local - nach nur acht Monaten. Anbieter Axel Springer will das Deal-Segment aber weiterhin mit anderen Unternehmen abdecken.

Nach der im Juli vermeldeten Insolvenz des Second-Screen-Start-ups TunedIn, das Axel Springer im Februar 2013 übernommen hatte, mistet das Verlagshaus nun weiter aus: Nach nur acht Monaten stellt Springer die Gutschein-App Last Minute Local ein, die erst Anfang des Jahres gestartet war, berichtet Gruenderszene.de

Demnach werde das Projekt "trotz einiger erfolgreicher Kundenbeziehungen nicht mehr weitergeführt" und Ende August 2014 beerdigt. Zur Begründung heißt es, dass einige Teilaspekte des Marktes bereits über andere Unternehmen, Projekte und Initiativen abgedeckt würden. Dazu zählen der Prospektedienst KaufDA sowie das - wie auch Last Minute Local - vom Springer-Inkubator Ideas Ventures gestartete Start-up Shopnow

Inzwischen zeigt die Website von Last Minute Local nur noch eine Weiterleitung zur eigenen Bonus-App Shopnow an. Die Idee, Nutzer über Smartphones auf lokale Angebote aufmerksam zu machen, sei aber weiter spannend, erklärte ein Konzernsprecher dem Bericht zufolge.

Die mobile App gab Usern, zunächst in Berlin, seit Januar 2014 einen Überblick über Rabatt-Angebote in ihrer direkten Umgebung. Die angezeigten Produkte können mobil reserviert und anschließend im stationären Laden gekauft werden. Zu den Kooperationspartnern gehörten unter anderem die Supermarktkette Kaiser's, das Warenhaus Galeria Kaufhof und der Kinobetreiber Cinestar.

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