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Neues Desktop-Interface

Google Analytics: Das sind die wichtigsten Design-Änderungen

Bald passé: Das alte Google-Analytics-Design

shutterstock.com/Ingvar Bjork

Bald passé: Das alte Google-Analytics-Design

shutterstock.com/Ingvar Bjork

Google spendiert seinem Dienst Analytics ein neues Design. Die Veränderungen sollen in den kommenden Wochen weltweit sichtbar sein. Das sind die wichtigsten Neuerungen im Überblick.

In den vergangenen Jahren hat Google regelmäßig an seinem Dienst Analytics geschraubt. Zuletzt kündigte der Internet-Gigant auf dem Performance Summit im Mai 2016 Neuerungen an. Eine davon ist die Vereinfachung des User Interfaces (UI). Dieses soll in den kommenden Monaten weltweit erneuert werden.

Einige Design-Veränderungen sind hingegen schon in einigen Wochen sichtbar. Welche das sind, erklärte Scott Herman, Product Manager bei Google, nun in einem Blogpost.

1. Vereinfachte Navigation

Neu mit im Gepäck ist eine Navigation, die nun Googles "Material-Design"-Vorgaben entspricht. Das heißt, sie erscheint in einem Look, der auf alle Geräte und Produkte von Google zugeschnitten ist und sich damit nahtlos in die Produktfamilie einfügt.

Das Admin-Feld wurde im Zuge der Veränderung an den unteren Rand der Navigationsleiste verschoben. Zudem kann die Größe der Navigationsleiste nun auch vom Nutzer verändert werden.

Simple-Navigation

Google

2. Benutzefreundlichkeit

Aktuell sind alle individuellen Anpassungsmöglichkeiten über verschiedene Seiten verteilt. Die Dashboards etwa sind in der linken Navi-Leiste, Tabellen und Reportings in einem anderen Tab etc.

Künftig finden sich alle Anpassungen zusammengefasst in einem zentralen Menü-Eintrag in der linken Seitenleiste.

Analytics1.jpg

Google

3. Vereinfachter Wechsel

Darüber hinaus wurde der alte "Home"-Tab von einem neuen Auswahl-Button auf der oberen Seite des Interfaces ersetzt. Von dort kann man die Ansicht wechseln.

Analytics3

Google

4. Sonstiges

Der Rest der Änderungen zielt ebenso ganz auf eine bessere Bedienbarkeit ab. Beim Log-In landet der Nutzer nun automatisch bei der Ansicht, bei der er zuletzt war, als er sich ausgeloggt hat.

Zudem kann man selbst einstellen, welchen Zeitraum man standardmäßig beim Laden eines Reports sehen möchte. Der Standard liegt jetzt bei sieben Tagen.

Daneben ist die In-Page-Analyse verlagert worden. Sie ist nicht mehr in Google Analytics zu finden, man kann sie aber über die offizielle Chrome-Erweiterung nach wie vor nutzen.

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