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Content-Management Fünf Dinge, die ein CMS heute können muss

shutterstock.com/Gonzalo Aragon
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Passgenaue Informationen, responsive Design und unterschiedliche Kommunikationsformen: nionex erklärt, welche Funktionen ein Content-Management-System (CMS) erfüllen muss.

Für viele Nutzer ist die Webseite eines Anbieters mittlerweile der erste und wichtigste Touchpoint. Unternehmen, die dort den Kunden mehr bieten als nur eine hübsch aufbereitete Visitenkarte, steigern ihre Chancen deutlich, Interessenten in Kunden zu verwandeln.

Doch die Ansprüche sind hoch: Nutzer erwarten eine ansprechende und moderne Präsentation, ein hervorragendes Informationsangebot und interaktive Service-Angebote. Um das zu erfüllen, ist ein Content Management System (CMS) nötig, das den Unternehmen die notwendigen Funktionen zur Verfügung stellt. nionex erklärt in fünf Punkten, was ein gutes CMS können muss.

1. Content Management und Redaktion

Eine moderne Website nutzt die unterschiedlichsten Kommunikationsformen: Texte, Bilder, Videos. Doch mit zunehmender Zahl wird die Organisation der digitalen Inhalte immer schwieriger. Eine Kernanforderung an jedes CMS ist deshalb eine effiziente Medienverwaltung. Dies kann über eine integrierte Mediendatenbank erfolgen oder über ein angebundenes externes Digital Asset Management (DAM) System. Solch ein DAM sollte sich nahtlos in die Redaktionsumgebung des CMS integrieren lassen. Kann ein Redakteur direkt aus seinem Redaktionssystem heraus Bilder oder andere Medieninhalte einbinden und bearbeiten, vermeidet das zeitraubende Wechsel zwischen den Systemen. Eine Vorschaufunktion hilft dem Redakteur außerdem, die Auswirkungen seiner Änderungen auf die Website direkt zu beurteilen. Das senkt die Fehlerquote und spart Zeit. Gerade in Unternehmen, in denen sich mehrere Mitarbeiter um die Pflege der Website kümmern, ist ein ausdifferenziertes Rechtesystem unverzichtbar. Außerdem sollten sich Workflows wie etwa Freigabeprozesse definieren lassen, die im Alltag garantieren, dass nur genehmigte Inhalte veröffentlicht werden.

2. Social Media

Längst gehört Social Media fest zum Repertoire der Unternehmenskommunikation. Um diese Kanäle zu bespielen, kommen unterschiedliche Tools zum Einsatz. Lassen sich diese Kanäle auch ins CMS integrieren, senkt das den Aufwand für die Pflege der Profile. Durch eine Einbindung in das CMS lassen sich beispielsweise Posts im Redaktionssystem erstellen, Bilder können aus der angebundenen Mediendatenbank direkt ausgespielt werden und eine Vorschau erlaubt eine schnelle Vorabkontrolle des Posts. Außerdem können, ebenso wie bei der Erstellung anderer Inhalte, Workflows im System hinterlegt werden.

3. Mobile

Immer häufiger werden online bereitgestellte Informationen von unterwegs per Smartphone oder Tablet abgerufen. Eine moderne Unternehmenswebsite muss darauf ausgerichtet sein, auch Nutzern an kleineren Bildschirmen eine optimale Nutzererfahrung zu bieten. Ein CMS mit integriertem responsive Webdesign passt die Website entsprechend vordefinierter Regeln an das Format des Ausgabegeräts an, so dass Inhalte unabhängig von der Bildschirmgröße immer strukturiert und übersichtlich dargestellt werden. Dafür muss allerdings auch gewährleistet sein, dass Bilder und Grafiken in passenden Formaten vorliegen. Idealerweise lassen sich im CMS ausgehend von einem Ausgangsbild unterschiedliche Bildausschnitte für verschiedene Ausgabeformate definieren.

4. Passgenaue Informationen

Je passgenauer die angebotenen Informationen auf das Informationsbedürfnis eines Nutzers abgestimmt sind, desto besser fühlt sich dieser dort aufgehoben. Diesem Ideal zu entsprechen, ist allerdings nicht trivial. Einen großen Schritt dahin können Unternehmen machen, wenn ihr CMS Content Targeting unterstützt. Aus einer Analyse des Nutzerverhaltens werden Profile abgeleitet und Nutzer einzelnen Zielgruppen zugeordnet. Auf Grundlage dieser Segmentierung spielt das CMS dann die passenden Informationen anhand festgelegter Regeln aus. Diese recht grobe Einteilung lässt sich weiter verfeinern, wenn sich Nutzer beispielsweise per Login identifizieren. Ist darüber hinaus ein CRM angebunden, aus dem sich Interessensschwerpunkte eines Nutzers ableiten lassen, steigt die Chance, ihm den passenden Content zu liefern.

5. Laufende Optimierung

Um herauszufinden, welche Inhalte am stärksten das gewünschte Verhalten der Nutzer auslösen, ist eine Überwachung der eigenen Website unverzichtbar. Dafür sollte in das CMS ein Tool zum Web-Reporting integriert sein. Je genauer sich damit die Bewegungen und Aktionen der Websitebesucher auswerten lassen, desto aussagekräftiger sind die daraus abgeleiteten Ergebnisse. Unter anderem lassen sich damit A/B-Tests durchführen, um zu ermitteln, welches Design, welche Anordnung der Elemente, welche Farben und natürlich auch welche Inhalte die jeweiligen Zielgruppen am effektivsten ansprechen.

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