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Kurier
B2B 26.09.2016
B2B 26.09.2016

Gourmet-Lieferdienst Deliveroo will Firmen beliefern

shutterstock.com/blurAZ
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Deliveroo will die Zielgruppe der Firmen und ihrer Mitarbeiter für sich erschließen. Bei seiner Expansion auf dem europäischen Markt will der Lieferdienst mit speziellen Firmenkonten neue Kunden gewinnen.

Nach einer massiven Finanzierungsrunde im August 2016 geht Deliveroo jetzt den nächsten Schritt. Das damals eingesammelte Kapital soll unter anderem in die Expansion des Dienstes in Europa und anderen Märkten fließen. Und dazu hat sich Deliveroo einen neuen Ansatz ausgedacht: Der Lieferdienst will jetzt die lukrative Zielgruppe der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter erschließen.

Zu diesem Zweck startet Deliveroo einen Catering-Dienst, der sich speziell an Firmen richtet. Diese können ein Geschäftskonto bei Deliveroo einrichten, über das Mitarbeiter Bestellungen für das Büro abwickeln können.

“Wir sehen einen großen Bedarf für Lieferungen an Firmen und Büros”, zitiert Techcrunch Deliveroos Head for Business, Christine Oddy. “Wir möchten einen umfassenden Service für Unternehmen bieten und dieses Angebot Mitarbeitern und Klienten mit minimalem Verwaltungsaufwand offerieren.” Dementsprechend können die neuen Geschäftskonten von den Firmen auf ihre eigenen Bedürfnisse individuell einstellbar sein, um Essenlieferungen auf Firmenkosten einfacher zu machen.

Essen an den Schreibtisch

Ähnlich wie bei der Individualnutzung von Deliveroo können so auch Unternehmen Essen von Restaurants bestellen. Der Service erstreckt sich von Einzelbestellungen für Events bis zu regelmäßigen Lieferungen für Unternehmen, die beispielsweise nicht über eine Kantine verfügen, aber ihren Mitarbeitern tägliche Mahlzeiten am Arbeitsplatz anbieten wollen.

Nähere Einzelheiten über die Kosten der Business-Lieferungen gibt es bisher noch nicht; eine Verwaltungsgebühr für die Nutzung von Geschäftskonten soll aber eingeführt werden.

Anfang August 2016 hatte sich Deliveroo 275 Millionen US-Dollar in einer fünften Finanzierungsrunde gesichert. Das Londoner Start-up ist in 84 Städten in 12 Ländern aktiv.

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