INTERNET WORLD Business Logo Abo
Amazon 20.12.2016
Amazon 20.12.2016

E-Commerce-Trends 20.12.2016 Studie: Online-Weihnachtsgeschäft bisher unter Plan

Die Feiertage rücken näher, die Nachrichtenlage wird dünner, und die Nachrichten, die es gibt, sind wenig erbaulich: Einer Kundenbefragung zufolge bleibt das Weihnachtsgeschäft für Online-Händler hinter den Erwartungen zurück - Ihres auch?

- NEWS -

Das Weihnachtsgeschäft im Online-Handel bleibt bisher hinter den Erwartungen zurück. Die bisher realisierten Online-Käufe liegen durchschnittlich sechs Prozentpunkte hinter dem Plan zurück, so eine aktuelle Studie des IIHD Instituts. Der Grund: Die Konsumenten haben ihr ursprünglich geplantes Online-Budget noch längst nicht ausgeschöpft: Einer Konsumentenbefragung zufolge wurden rund 18 Prozent des geplanten Budgets für Online-Käufe  noch nicht ausgegeben. 2015 hatten die Deutschen schon am dritten Adventssamstag 97 Prozent ihres avisierten Online-Budgets ausgeschöpft. Mit nur noch fünf verbleibenden Werktagen bis zum Fest dürfte davon jetzt der stationäre Handel profitieren - denn das Misstrauen gegenüber die pünktliche Lieferung von Online-Bestellungen wächst. >>>Versandhausberater

Hermes hat nächstes Jahr Großes vor: Der Logistik-Dienstleister will rund 600 Millionen Euro in sein Logistiknetz investieren und damit neben Modernisierungen an den bestehenden Standorten neun neue Logistikzentren eröffnen. >>>Lebensmittelzeitung (nur für Abonnenten)

Das Umzugs-Start-up Movinga hat sich kürzlich mit einem 11-Millionen-Investment vorerst aus der Krise gezogen. Dass die Probleme des Berliner Unternehmens damit aber noch nicht gelöst sind, zeigt ein Blick auf interne Dokumente, die Gründerszene vorliegen. Demnach belief sich die Bruttomarge an einem Umzug auf 28 Prozent des Endkundenpreises. Zieht man davon allerdings Kosten wie die Marketingausgaben ab, bleiben Movinga mickrige 5 Euro pro Umzug - und da sind noch nicht alle Personalkosten abgezogen. Bis Ende 2017 will das Unternehmen 20 Prozent eines Umsatzes als Gewinn einstreichen - nach Abzug aller Kosten. >>>Gründerszene

Der Dienstleistungs-Marktplatz AskCharlie holt sich einen prominenten neuen Investor an Bord: Das Vergleichsportal Check24 steigt mit einem einstelligen Millionenbetrag bei dem Berliner Start-up, hinter dem die Tirendo-Gründer Erik Heinelt und Felix Vögtle stehen, ein. >>>Gründerszene

- INTERNATIONAL -

Airbnb holt sich frisches Kapital: In einer neuen Serie-F-Finanzierung will der Hotelschreck 153 Millionen US-Dollar einnehmen. Peanuts für das zweitwertvollste Unternehmen der Welt, dessen Wert aktuell auf 30 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. >>>Techcrunch

Ein weiterer Mobile-Player drängt auf den gigantischen chinesischen E-Commerce-Markt: Meitu, ein Anbieter für Bildbearbeitungs-Apps à la Snapchat, will 2017 E-Commerce-Features in seine App integrieren. Aktuell nutzen 456 Millionen vornehmlich weibliche Chinesen die App. >>>Internet Retailer

- BACKGROUND -

Jahresrückblick: Langweilig war es dem Online-Handel in diesem Jahr nicht. Wir haben einen Blick auf die vergangenen Monate geworfen und die wichtigsten E-Commerce-Ereignisse 2016 zusammengefasst. >>>Internetworld

Paketkästen: 2016 war in Sachen Logistik auch das Jahr der Paketkästen. Der Absatz der Briefkästen für Pakete könnte sich nächstes Jahr verfünffachen, schätzen Experten. >>>Onlinehändler-News

Mobile Payment: Im mobilen Bezahlen etwa per Smartphone sieht die überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland laut einer aktuellen Studie keinen Nutzen. In allen Altersgruppen stoße diese Zahlungsart auf Zurückhaltung, ergab eine Studie des Beratungsunternehmens Deloitte. >>>Internetworld

- ZAHL DES TAGES -

107 Milliarden US-Dollar Umsatz macht Amazon weltweit. 45 Prozent davon generieren Marketplace-Händler. Der Online-Riese bedient 300 Millionen aktive Kunden. >>>Onlinehändler-News

- GEHÖRT -

"Dynamic Pricing macht individuelle Unterschiede. Hier werden Kunden beispielsweise nach Geräten oder ihrer Kaufhistorie auf Preissensitivität hin beurteilt und mit unterschiedlichen Preisen bespielt. Diese Entwicklung sehen wir im Sinne des Kunden kritisch. Wir zeigen allen die gleichen Preise."
Philipp Peitsch, Geschäftsfüehrer von Idealo, verteidigt die Existenzberechtigung von Preisvergleichen in Zeiten dynamischer Preise. >>>Internetworld

Das könnte Sie auch interessieren