Benchmark-Report 21.01.2015, 12:50 Uhr

Im Shop muss der Zahlarten-Mix stimmen

Beim Bezahlen sind Online-Shopper nach wie vor sensibel: Fast drei Viertel brechen den Web-Einkauf ab, wenn ihre präferierte Zahlart nicht zur Verfügung steht. Einer der Favoriten ist Paypal.
(Quelle: Fotolio / iQoncept)
Die drei beliebtesten Bezahlverfahren in Online-Shops neben Paypal sind der Kauf auf Rechnung, die Lastschrift und die Kreditkarte. Die große Bereitschaft, den Kauf abzubrechen, wenn keine der Lieblings-Zahlarten angeboten wird, macht die Bezahlseiten zur kritischsten Stelle im Bestellprozess - 43 Prozent der Online-Händler sehen das so. Zu diesen Ergebnissen kommt der E-Commerce-Benchmark-Report von SagePay, für den die Marktforscher von TÜV Saar NetResearch 300 Online-Händler und 300 Online-Shopper befragt haben.
Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor ist der Studie zufolge ein schneller und einfacher Checkout-Prozess. Vor allem Stammkunden schätzen vereinfachte Verfahren, bei denen die Kundendaten verschlüsselt gespeichert werden. Knapp ein Drittel der befragten Shopbetreiber bieten derzeit einen vereinfachten Checkout an. Wichtig ist den Kunden dabei aber vor allem eines: Sicherheit. Für 82 Prozent von ihnen hat dies oberste Priorität.
Der Verkauf über mehrere Kanäle hinweg entwickelt sich zum strategischen Muss. Fast die Hälfte der Händler  fährt mehrgleisig mit stationären Filialen und Webshop. Allerdings hat erst rund ein Drittel diese Kanäle auch sinnvoll miteinander verknüpft. Mobile Commerce ist für die Shopbetreiber ebenfalls von großer Bedeutung: Fast die Hälfte hat ihre Shops schon für mobile Endgeräte optimiert, ein Drittel verfügt sogar über eine eigene App.
Insgesamt nimmt dem Report zufolge die Profitabilität des Online-Handels zu: 77 Prozent der befragten Händler gaben an, dass sie in den vergangenen zwölf Monaten steigende Konversionsraten verzeichnen konnten. Auf diese Weise könne das sich langsam abflachende Wachstum im E-Commerce ausgeglichen werden. Hauptgrund für den Einkauf per Klick bleibt für die meisten Shopper ein günstiger Preis. Dahinter folgen gründe wie eine größere Angebotsvielfalt, der bequeme Einkauf von der Couch aus und das Einkaufen ohne Ladenschlusszeiten.

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