Mac OS, iOS und Flash 04.01.2016, 10:15 Uhr

Diese Software hatte 2015 die meisten Lücken

Das Sicherheitsportal CVE-Details hat eine Auswertung der in 2015 eingegangenen Sicherheitslücken erstellt und darin festgehalten, für welche Betriebssysteme und Tools die meisten Lücken gemeldet wurden.
(Quelle: shutterstock.com/Mega Pixel)
Auch im Jahr 2015 hatten Nutzer und Admins wieder alle Hände voll zu tun, um die eingesetzten Betriebssysteme und Tools auf dem aktuellen Stand zu halten und Patches zu installieren. Für welche Software besonders viele Sicherheitslücken gemeldet wurden, hat nun das Sicherheitsportal CVE-Details herausgearbeitet.
Sicherheitslücken Top 10: CVE-Details listet die im Jahr 2015 gemeldeten Sicherheitslücken für Betriebssysteme und Anwendungen auf.
Demnach hatten 2015 vor allem die Apple-Betriebssysteme Mac OS X (384 CVE-Einträge) und iOS (375 CVE-Einträge) sowie Adobes Dauersorgenkind Flash (314 CVE-Einträge) mit Sicherheitslücken zu kämpfen. Die meistgenutzten Web-Browser Internet Explorer, Google Chrome und Mozilla Firefox sind ebenfalls in der Top 10 der CVE-Details-Liste zu finden.
Sicherheitslücken nach Hersteller: Microsoft führt die Hersteller-spezifische Liste mit insgesamt 1590 CVE-Einträgen an.
Die reine Anzahl der gemeldeten CVE-Einträge sagt allerdings recht wenig über die Sicherheit der jeweiligen Software aus, da die Schwere der Sicherheitslücken nicht berücksichtigt wird. Darüber hinaus listet CVE-Details die Einträge für Betriebssysteme nicht einheitlich. Denn während die verschiedenen Versionen von Mac OS X als ein System betrachtet werden, sind die unterschiedlichen Windows-Varianten einzeln aufgeführt.

CVE-Standard für mehr Sicherheit

Über den CVE-Standard melden die meisten namhaften Software-Hersteller wie Adobe, Apple, Microsoft, Google und Co die Sicherheitslücken in ihren Tools und Systemen an die Non-Profit-Organization Mitre Corporation. Der einheitliche Standard soll einen einfachen Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Unternehmen gewährleisten.

Das ist so verrückt, man glaubt es kaum. Feuer, Rasenmäher, feinste Abschminklotion und ein Amiga 600 - die haarsträubendsten Datenrettungsaktionen des Jahres 2015.


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