Vertriebsstrategie 21.03.2016, 15:10 Uhr

Telekom schnürt Digitalisierungs-Bundles für kleine Firmen

Die Telekom setzt auf Digitalisierung im SoHo- und Mittelstandsbereich und hat dafür neue Produktbundles für unterschiedliche Zielgruppen geschnürt, auch für den indirekten Vertrieb.
Thomas Spreitzer, Senior Vice President Sales VSE and Partnermanagement bei der Telekom
(Quelle: Telekom)
Die Telekom ändert die Kundenansprache im SoHo- und Mittelstandsbereich und schnürt Bundles, die den Nutzen bei Digitalisierungsprojekten für den Kunden in den Vordergrund stellen und somit den Verkauf erleichtern sollen. Die erste Kampagne startet im April, darin werden vier Pakete beworben: Hotspot Plug&Play für den Gastrobereich, Office 365 mit und ohne Surface-Tablet sowie eine Smart-Home-Lösung. Weitere Angebote sind bereits in Planung.
"Wir wollen einfache Lösungen für unsere Kunden zusammenstellen, mit denen sie sofort arbeiten können", gibt Thomas Spreitzer, Senior Vice President Sales VSE und Partnermanagement, die Marschrichtung vor. Vermarktet werden diese Bun­dles über alle Kanäle - auch über den indirekten Vertrieb.

Keinerlei Umsatzverpflichtung

Änderungen gibt es zudem im Partnerprogramm Mittelstand (PPM). So hat die Telekom vor zwei Monaten die neue Stufe "Registrierte Partner" eingeführt, die Roland Angst bereits im vergangenen Jahr angekündigt hatte. Laut dem Leiter Partnermanagement Geschäftskunden liegen bereits 100 Anmeldungen für diesen Bereich vor. Diese haben zum Start keinerlei Umsatzverpflichtung und sollen vor allem den Partnervertrieb der Telekom kennenlernen.
Im zweiten Quartal wird die Telekom darüber hinaus ein IT-Modul in dem Programm einbinden. "Unsere Partner vermarkten zu 90 Prozent TK-Lösungen und nur zehn Prozent IT-Services", so Angst. Das soll sich mit dem neuen Ansatz ändern. "Wir werden unseren klassischen TK-Vermarktern anbieten, mit uns in Richtung IT zu wachsen", sagt er.
Darüber hinaus hat die Telekom den Vertrieb Geschäftskunden neu aufgestellt: Thomas Spreitzer ist nun als Leiter Sales VSE Partnermanagement und Vertriebsunterstützung für diese Kun­dengruppe verantwortlich. Roland Angst ­wiederum, der mehr als sechs Jahre als Leiter Partnermanagement Geschäftskunden den indirekten Vertrieb verantwortete, übernimmt neue Aufgaben innerhalb des Konzerns. Er wird sich künftig um die Strategie im SME-Bereich, insbesondere um Kooperationen, kümmern. Wer seine Nachfolge als Leiter für das operative GK-Partnergeschäft antreten wird, soll in Kürze bekannt gegeben werden.



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