Zahlung von 11,2 Millionen US-Dollar 17.07.2017, 10:45 Uhr

Nach riesigem Datenklau bei Dating-Portal: Einigung in Sammelklage

Vor zwei Jahren wurde die Dating-Plattform Ashley Madison Opfer einer Hacker-Gruppe. Jetzt wollen die Betreiber eine Sammelklage in den USA mit der der Zahlung von 11,2 Millionen US-Dollar beilegen.
Vor zwei Jahren wurde die Dating-Plattform Ashley Madison Opfer eines riesigen Datendiebstahls.
(Quelle: shutterstock.com/Luis Carlos Torres)
Rund zwei Jahre nach dem großen Datendiebstahl bei der Dating-Plattform Ashley Madison wollen die Betreiber eine Sammelklage in den USA mit der Zahlung von 11,2 Millionen US-Dollar beilegen. Die Einigung mit den Klägern muss noch vom zuständigen Richter abgesegnet werden, wie die kanadische Betreiberfirma Ruby Corp. mitteilte.
Eine Hacker-Gruppe hatte im Juli 2015 Daten von rund 37 Millionen Kunden des Dating-Portals gestohlen und im Internet veröffentlicht. Da Ashley Madison den Nutzern besondere Vertraulichkeit beim Fremdgehen versprach, erschütterten die Enthüllungen das Leben vieler Kunden.
Ende vergangenen Jahren hatten die Ashley-Madison-Betreiber bereits eine Klage der Aufsichtsbehörde FTC mit dem Vorwurf von Datenschutz-Vergehen mit der Zahlung von 1,6 Millionen US-Dollar beigelegt. Das Unternehmen bot unter anderem auch die Option an, für 19 US-Dollar alle Daten löschen zu lassen. Die von Hackern veröffentlichten Profile zeigten jedoch, dass auch danach noch Informationen auf den Servern blieben.

Die Suche nach berühmten Promis endet im Internet oftmals auf mit Malware verseuchten Websites, Bildern oder Videos. Die McAfee-Studie "Most Dangerous Celebrity" von Intel Security zeigt, wer in Deutschland ganz oben auf der Liste der "gefährlichsten" VIPs steht.





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