Browser-Barometer 18.12.2014, 15:33 Uhr

Firefox und Internet Explorer verlieren

Mozilla Firefox ist zwar nach wie vor mit Abstand der beliebteste Webbrowser in Deutschland, hat aber im Jahresvergleich verloren, der Internet Explorer ebenso. Google Chrome und Safari holen auf.
(Quelle: Fotolia.com/Photosani.)
Mit einem Visit-Anteil von 34,2 Prozent (Stand: Oktober 2014) ist der Firefox immer noch der beliebteste Webbrowser in Deutschland. Im Vergleich zu Oktober 2013 (37,2 Prozent) hat er aber 2,9 Prozentpunkte verloren. Der zweitplatzierte Internet Explorer hat zwischen Oktober 2013 und Oktober 2014 sogar  4,6 Prozentpunkte Marktanteil eingebüßt. Zu diesem Ergebnis kommt das Browser-Barometer des Webanalyse-Anbieters AT Internet.
Top 5 Browser in Deutschland
(Quelle: AT Internet)
Aufgeholt haben dafür Google Chrome und Safari. Der Google-Browser konnte seinen Anteil im Jahresverlauf von 14,8 auf 19,0 Prozent erhöhen - und kommt dem Internet Explorer damit gefährlich nahe. Apples Safari wächst von 14,9 auf 18,1 Prozent.
Browser-Anteile im europäischen Durchschnitt
(Quelle: AT Internet)
Im europäischen Durchschnitt kann Google Chrome seinen Vorsprung weiter ausbauen: Zwischen Oktober 2013 und Oktober 2014 stiegen die Anteile der Software von 28,6 auf  33,9 Prozent. Der Internet Explorer verliert dagegen auch europaweit - von 25,6 Prozent im Jahr 2013 auf 19,9 Prozent. Der Firefox verliert 2,2 Prozentpunkte auf 18,9 Prozent und wird damit knapp von Safari überholt (19,8 Prozent).
Zur Methodik: Für das Browser-Baromter hat AT Internet ausgewählte Websites untersucht. Für jedes Land wurden nur Websites berücksichtigt, deren Traffic hauptsächlich aus dem Land selbst stammt. Darüber hinaus wurden nur Visits gemessen, die aus diesem Land stammen. Der durchschnittliche Visit-Anteil in Europa bezieht sich auf den Durchschnittswert für die verwendeten 23 Länder. Diese sind: Österreich, Belgien, Bulgarien, Tschechien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, die Slowakei, Spanien, Schweden und die Schweiz.
Anfang Dezember hat Firefox seinen Browser in der Version 34 veröffentlicht. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt der Messenger Firefox Hello für einfache Video- und Audioübertragungen.



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