Geschäftsmodell für App
24.09.2015, 11:50 Uhr

Facebook verbindet Messenger und Werbeanzeigen

Bislang hatte Facebook für seinen Messenger kein konkretes Geschäftsmodell. Auf der "Disrupt"-Konferenz stellte Manager Andrew Bosworth ein Konzept vor, das Werbeanzeigen und den Messenger verbindet.
Der Messenger erhält ein Geschäftsmodell
(Quelle: Messenger.com/Screenshot)
Der Facebook Messenger spielt für das Soziale Netzwerk eine immer größere Rolle. Mehr als 700 Millionen Menschen sind mindestens einmal im Monat auf dem Dienst aktiv. Tendenz steigend. Nur ein Geschäftsmodell, mit dem sich Geld verdienen ließ, fehlte bislang. Das soll sich ändern, wie der Facebook-Werbechef Andrew Bosworth auf der "Disrupt"-Konferenz des Techblogs Techcrunch bekannt gab.

"Click to Message"-Ads bei Facebook

Der Manager stellte "Click to Message"-Ads vor. Dabei handelt es sich um Anzeigen, die über einen Link mit dem hauseigenen Messenger verbunden sind. Klickt ein Nutzer auf den Button in der Werbung, öffnet sich automatisch ein Chat mit der jeweiligen Firma.
Damit reagiert Facebook auf die zunehmende Bedeutung von Messengern. Vor allem die Dienste WhatsApp und der Facebook Messenger, beide Bestandteil des Zuckerberg-Imperiums, erfreuen sich zunehmend auch in den Marketing-Abteilungen großer Beliebtheit. Alleine im vergangenen Jahr, so Bosworth, habe sich die Nutzer-Unternehmens-Kommunikation über den Facebook-Messenger verdoppelt.

Servicewüste Deutschland? Der "Kundendienst" hilft! Unter diesem Pseudonym kommentiert ein Fake-Nutzer auf deutschen Facebook-Seiten satirisch frech die Einträge aufgebrachter Kunden.

Der Erfolg von Facebook fußt auf vier Pfeilern, einer davon ist der Messenger. Die weiteren Faktoren hat Johannes Lenz in seinem Beitrag für die Expert Insights genauer beleuchtet.

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