Anzeigen statt organischer Verbreitung
06.12.2013, 13:22 Uhr

Facebook reduziert Reichweite von Unternehmen

Facebook will mit seinem Dienst Geld verdienen. Und das kommt von den Werbekunden, die auf dem sozialen Netzwerk Anzeigen schalten. Da stört die organische Verbreitung von Unternehmensbeiträgen nur - und wird deshalb reduziert.
Facebook puscht seinen Anzeigenverkauf
Die Nutzung von Facebook zu Werbezwecken könnte demnächst schwieriger werden - wenn man keine Anzeigen schalten will. In einem bestätigt das soziale Netzwerk, was viele Unternehmen schon gemerkt haben: Mit ihren Beiträgen erreichen sie weniger Personen als früher. Um dennoch die Zielgruppe zu erreichen, sollen gewerbliche Nutzer die Schaltung von Anzeigen in Betracht ziehen. Denn dieser Trend werde anhalten, so Facebook.
Ein kleines Trostpflaster: Die Mühe, die gewerbliche Nutzer bisher in die Gewinnung neuer Fans gesteckt haben, war dennoch nicht vergebens, denn "Fans machen die Anzeigenschaltung auf Facebook noch wirkungsvoller". Facebook begründet den Reichweitenrückgang mit der Masse der täglich veröffentlichten Meldungen und dem dadurch verstärkten Wettbewerb.
In Zusammenarbeit mit der LMU München ist die Agentur Webguerillas der Frage nachgegangen, warum Verbraucher bestimmten Marken auf Facebook folgen, während andere Marken kaum Fans generieren. Das Ergebnis: Markenbindung funktioniert im Social Web völlig anders als bei klassischen Werbekanälen.
Wie man seine Facebook-Fans begeistert, erklärt hat Carsten Theisen von TNS Infratest.
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