Mobile Marketing 25.02.2015, 07:50 Uhr

Facebook startet Werbeanzeigenmanager-App

Die Zahl der Unternehmen, die auf Facebook werben, ist inzwischen auf über zwei Millionen angestiegen. Jetzt bringt das Netzwerk eine App heraus, die das Verwalten von Anzeigen vereinfachen soll.
Die Werbeanzeigenmanager-App von Facebook
Die Werbeanzeigenmanager-App von Facebook
(Quelle: Facebook.com)
Bislang war das Erstellen und Verwalten von Anzeigen auf Facebook mobil nur über den Browser möglich. Jetzt veröffentlicht das Unternehmen eine Werbeanzeigenmanager-App, die Advertisern die Arbeit erleichtern soll. Die Anwendung steht in den USA ab sofort zur Verfügung, allerdings nur für das Apple-Betriebssystem iOS. Im deutschsprachigen Raum kann die App voraussichtlich ab Mitte März 2015 genutzt werden. Eine Android-Version will das Unternehmen im Laufe der nächsten Monaten herausbringen.
Werbungtreibende können damit neben dem Erstellen der Anzeigen auch beobachten, wie erfolgreich ihre Ads sind. Außerdem können sie bestehende Werbeanzeigen sowie Budgets und  Zeitpläne bearbeiten und Push-Benachrichtigungen erhalten.
Immer mehr Firmen setzen Facebook zu Marketingzwecken ein, nach Angaben von Facebook werben inzwischen mehr als zwei Millionen Unternehmen auf dem Netzwerk, davon sind die Mehrheit kleine und mittelständische Firmen. Über 800.000 von ihnen nutzen die angebotenen Marketing-Werkzeuge auch mobil.
Zuletzt hatte Facebook mit seinen Product Ads ein neues Anzeigenformat für Online-Händler auf den Markt gebracht. Dabei müssen Firmen zuerst ihre Produktkataloge bei dem Netzwerk hochladen. Facebook generiert daraus dann automatisch Werbeanzeigen und liefert diese an die jeweils passende Zielgruppe aus.

Ein Facebook-Auftritt ist für viele Marken eine Selbstverständlichkeit. Doch manche Unternehmen machen es besser als andere. INTERNET WORLD Business hat besonders witzige Posts zusammengestellt.

Eine Untersuchung der belgischen Datenschutzbehörde ergab indessen, dass die Datenschutzrichtlinien von Facebook offenbar gegen belgisches und europäisches Recht verstoßen. Ende Januar 2015 änderte Facebook seine Datenschutzrichtlinien, die neuen AGB erlauben dem Social Network, seine Nutzer beinahe internetweit zu tracken.

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