Cannes Lions 2017 22.06.2017, 10:09 Uhr

YouTube: Neue Statistiken und Kooperation für Bumper Ads

Auch YouTube nutzt die Cannes-Festivalwoche, um mit aktuellen Zahlen und Erfolgsgeschichten seine Attraktivität für Werbungtreibende zu untermauern.
(Quelle: YouTube)
Cannes feiert noch bis zum 24. Juni seine Festivalwoche mit zahlreichen Events, Preisverleihungen und Konferenzen. Auch YouTube nutzt das Treffen der Kreativen und Digitalen, um aktuelle Statistiken zu verkünden und Neuerungen zu präsentieren.
Auf einer gemeinsamen Veranstaltung mit YouTube gab beispielsweise die Fox Networks Group (FNG) die Nutzung der sogenannten Bumper Ads in allen ihren digitalen On-Demand-Angeboten bekannt. Bumper Ads sind sechs-Sekunden-Anzeigen - ähnlich wie die gleichnamigen Werbeeinblendungen im Fernsehen. Sie können allerdings nicht übersprungen werden. Das ist die erste Übernahme des von YouTube im letzten Jahr eingeführten Werbeformats durch ein Broadcast-Unternehmen.
Mit Vorsicht genießen sollte man die YouTube-eigenen Erfolgszahlen zu den Ads: Laut der Google-Tochter würden neun von zehn Bumper Ads die Wiedererkennungsrate der jeweiligen Marke steigern. In allen untersuchten Kampagnen hätte der durchschnittliche Anstieg über 38 Prozent betragen. Wenig überraschend zudem: Bezahlte TrueView-Aufrufe sollen - gefolgt von Bumper-Ads - einen wesentlich höheren Anstieg der Wiedererkennungsrate bewirkten als nur TrueView-Anzeigen.
93 Prozent der YouTube-Anzeigen sind sichtbar und 95 Prozent sind hörbar. Nutzer, die die Werbung sowohl sehen als auch hören, haben laut YouTube ein stärkeres Markenbewusstsein, eine höhere Wiedererkennungsrate und Relevanz als Nutzer, die die Werbung entweder nur sehen oder nur hören.

Nutzungszahlen

Im Februar 2017 verbrachten weltweit Menschen an jedem Tag eine Milliarde Stunden damit, sich Videos auf der Plattform anzuschauen. In Europa hat sich 2016 zudem die Zeit, die Menschen mit dem Betrachten von YouTube auf Fernsehschirmen verbringen, mehr als verdoppelt.
Es gibt inzwischen 75 Prozent mehr YouTube-Kanäle mit über einer Million Abonnenten als im Jahr zuvor. In Deutschland haben mittlerweile 100 Kanäle jeweils mehr als eine Million Abonnenten.

Verdienen YouTube-Stars wirklich die Millionen, von denen in den Medien gerne die Rede ist? Die zehn Videomacher, die laut Forbes zu den Bestverdienern 2016 gehören, in jedem Fall. Sie kommen auf ein Gesamteinkommen von 70,5 Millionen US-Dollar.





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